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Majoran

Annas Kräuterecke

Majoran

Von Anna

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Majoran (Origanum majorana) ist eins der Kräuter, die in fast jeder Küche vorhanden sind. Ich kann mich erinnern, dass es in meiner Familie dieses Kraut, außer vielleicht Pfeffer 😉, zu fast allen Fleischgerichten zugegeben worden ist. Auch zu den Suppen, wie z. B. der Erbsensuppe, oder aber auch zu den hausgemachten Würsten. Selbst zu den Buletten gebe ich, wenn ich es zubereite, den Majoran dazu. Für mich gehört es einfach hin. Punkt.

Inhaltsstoffe

  • Vitamin C in Form von Ascorbinsäure
  • Kalzium
  • Eisen
  • Kalium (Potassium)
  • Magnesium
  • Rosmarinsäure
  • Flavonoide
  • Terpinen-4-ol, wirkt beruhigend
  • Sabinen und y-Terpinen
  • Thymol
  • Carvacrol
  • Linalool
  • ätherische Öle
  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Glycoside

Verwendung

Neben den Fleischgerichten, Eintöpfen, Suppen, Hülsenfrüchten, Würsten, Hackfleisch, passt er genauso gut zu den Kartoffeln z. B. in der Kartoffelsuppe. Genauso gut passt er auch zu Sauerkraut. Also zu fast allen deftigen Gerichten. Und ja, auch die Tomaten freuen sich über ein wenig des schmackhaften Krautes.

Eigenschaften

Man kann den Majoran nicht nur als Unterstützung bei der Verdauung, sondern zu Bekämpfung des Schnupfens verwenden. Er wirkt abschwellend und desinfizierend. Lindert Blähungen und Magenbeschwerden. Gerne als Tee zubereitet und, wie bei fast allen Kräutern, fünf bis fünfzehn Minuten ziehen lassen, und bei den Beschwerden zwei bis drei Mal täglich kleine Portionen trinken.

Als meine Kinder klein waren und den Schnupfen hatten, habe ich ein wenig von dem Majoran oder dem Thymian zerrieben und mit ein wenig Butter vermengt und dieses, ganz sanft, unter der Nase der Kinder verteilt. Das hat den Kindern das Atmen erleichtert und nach wenigen Tagen der Wiederholung, waren sie frei vom Schnupfen.

Anbau

Der Majoran ist eine einjährige Pflanze, sie wird schon vorgezogen angeboten und kann im Mai ausgepflanzt werden.

Bei mir im Garten hat sich der Majoran selbst ausgesät. Er bevorzugt einen kalkhaltigen, lockeren und durchlässigen Boden und viel Sonne. Die Bienen mögen den Majoran sehr.

Es werden nicht nur die Blätter verwendet, sondern auch die Blüten machen eine gute Figur in den Salaten. Oder in den Grünen Smoothies, nach Gusto.

Kurz vor der Blüte ist die Konzentration von dem ätherischen Öl am Höchsten.

Alles in einem ein vielseitiges Kraut, welches bei den Fleischgerichten, meiner Meinung nach, nicht fehlen darf.

Liebe Grüße





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