So etwas wie auf dem Beitragsfoto gibt es bei uns so gut wie nie. Doch so gut wie bedeutet im Umkehrschluss das es doch irgendwann einmal in die Tat umgesetzt wird. Heute war der Tag dafür.
Es sind keine Überbleibsel eines Geburtstags, sondern eher eine Therapie wie sie süßer nicht sein könnte. Ich habe dies schonmal durchexerziert und das erfolgreich.
Süßigkeiten im Übermaß auf den Tisch zu stellen hemmt bei uns den Konsum auf lange Sicht. Immer nur zu rationieren hat noch nie geholfen. Das hat etwas mit Mangeldenken zu tun. So kommt man da raus, indem man einen Überfluss schafft und somit das Mangeldenken im Keim erstickt.
Die Alternative zu diesen ganzen ungesunden Zuckerbomben wären Futtermöhren gewesen, doch das habe ich uns erspart.
Das Wetter hat uns heute nicht so wirklich dazu verholfen den Grill anzufeuern, was nicht der Grund für die Süßigkeiten war. Diese resultierten aus einer Bestellung von Snacks für jede Tageszeit. Mir ist das viel zu süß und ich habe es probiert, um nochmal mit Sicherheit sagen zu können, dass ich das nicht essen mag. Mir wäre in der Tat ein halbes Schwein auf Toast vom Grill lieber gewesen. Doch wie erwähnt war uns das Wetter nicht gewogen und später hatte ich keine Lust mehr. Doch ich bin mal ehrlich, die Schuld auf das Wetter zu schieben ist schon ein smarter Move.
Ich weiß es jetzt schon, dass diese Menge sich heute und morgen etwas reduzieren wird, um dann schier endlos auf dem Tisch herumzuliegen. Natürlich kann ich mich irren, doch damit kann ich auch leben, denn irren ist menschlich und alles wissen tue ich bestimmt nicht. Bei einem bin ich mir sicher, es wird nicht mein Blutzucker sein, der durch die Decke gehen wird.
Soeben bin ich darauf angesprochen worden, warum ich soviel, und das noch mitten auf dem Tisch präsentiert, eingekauft habe. Es wirkt schon.
Zurück zum Grill, denn ich habe auch Fleisch eingekauft, denn irgendetwas Gesundes muss man ja im Haus haben. Komm mir nicht damit, dass Fleisch ungesund ist. Zum Einen ist es deutlich gesünder als die Zuckerbomben, wobei wir uns ihr sicher einig sein und zum Anderen kann ich ohne Fleisch nicht, das habe ich versucht und hätte gleich ins Altersheim ziehen können. Wer ohne Fleisch zurecht kommt, dem sei es gegönnt, für mich ist das nichts.
Nun mache ich hier Feierabend, der Tag war erfolgreich und ich bin müde. Vielleicht sollte ich doch noch zulangen, um mich wachzuhalten? Keine Chance, ich gehe einfach ins Bett.
