Milchkaffee

Milchkaffee

Von Anna

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Unser Kaffee war etwas später als sonst. Das Wetter hat uns ein wenig länger schlafen lassen. Fühlte sich richtig an und kuschelig. Mein Fensterausschnitt zeigte heute Morgen grau in grau der Wolken. Dem Genießen des Kaffees hat es kein Abbruch getan. Das ist Wetter unabhängig. So wie wir.

Der Kater war noch nicht hier. Vielleicht liegt er auf seinem Lieblingsplatz, ich denke, Katzen haben sowas, und döst vor sich hin, wie Katzen das so machen, einfach den Tag genießen.

Und ich genoss heute Morgen sogar zweimal meinen Milchkaffee. Mein Hunger von gestern ist verflogen. Und somit konnte ich mich voll dem Milchkaffee widmen. Heiko macht den äußerst schmackhaft. Danke schön.

Das Kühle Wetter lässt mich, in der Decke eingekuschelt, den Beitrag schreiben. Denn es ist, für meinen Begriff viel zu kalt für mich, ich brauche ein wenig mehr Wärme.

Es passiert halt nicht so viel, wenn ich nur meinen Fensterausschnitt betrachte. So bleibt mir mehr Zeit für Gedankenpflege.

Es ist schon sehr interessant, wohin die Gedanken abdriften können, wenn man denen freien lauf lässt. Es ist, als ob diese auf Autopilot laufen würden. Einmal trainiert und losgelassen. Sie gehen halt die bekannten Wege ab. So kann ich leichter meine Pappenheimer finden und sie sanft ausladen. Es gilt dann neue adäquate Gedanken zu etablieren. Wie Milchkaffeewölkchen. Die Zeichnung auf der Milchcreme einfach anders deuten. Aus Spaß an der Freud. Das Gehirn findet das auch super.

Gedankenakrobatik. Das Wort finde ich schön.

Meine lieben genießt den Tag, auch mit der Gedankenakrobatik🥰.

Liebe Grüße

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