Ich habe des öfteren über die Entstehung von PrivatBlick geschrieben und auch in unserem Podcast gesprochen. Ebenfalls etwas über den Fortschritt dieses Projekts.
In unserer Podcastepisode "So erschaffen wir unsere Realität" haben wir es herunter gebrochen, wodurch dieses Projekt derart gewachsen ist.
Ohne das ich die Coaches auf YouTube oder generell im Netz dafür verurteilen möchte, muss ich sagen, dass sie dich so schnell über den Tisch ziehen, dass du es als Nestwärme empfindest. Denn du brauchst niemanden außer dich selbst, um deine Realität zu erschaffen.
Lass es mich noch einmal kurz aufrollen, wie es zu diesem Projekt kam, damit du einen Kontext hast, ohne dir jeden Beitrag durchzulesen, was auch eine Option wäre.
Ich habe die Domain PrivatBlick gebucht, um darauf eine Fotoseite zu erstellen, denn das ist ein Hobby von mir, das deutlich zu kurz kommt derzeit. Doch es kam alles anders als gedacht, denn Anna ging es sehr schlecht und das schlug verständlicher Weise auf die Gedanken über. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, habe ich sie gefragt, ob sie Lust hat wieder einen Blog zu schreiben, mit mir zusammen, über alles was gerade so in den Kopf kommt. Der Auslöser, dass dieses geklappt hat war eindeutig mein Versprechen keinen Zwang daraus zu machen, sondern es einfach treiben zu lassen. Damit konnte ich gut leben und ich habe der Einfachheit halber eine Squarespaceseite aufgesetzt, damit ich nicht wieder in meine alten Muster verfalle. Wir starteten mit dem Blog und dazu kamen dann ihre heiß geliebten Rezepte, sowie meine Bücher und ein Podcast. Das Projekt hat sich sozusagen verselbstständigt, da wir unseren Fokus komplett darauf ausgerichtet haben, nur aus einem anderen Grund, Annas Gesundheit.
Dann kam der Tag, an dem ich mit Anna sprechen musste, ob wir dieses Projekt nicht umziehen und auf eigene Füße stellen sollten, denn ich kam bei Squarespace an meine Grenze. Wir waren mit PrivatBlick schon soweit fortgeschritten, dass es für Anna okay war und ich freute mich schon darauf, mich wieder in meinen alten Mustern wiederzufinden.
Entstanden ist das, was du hier gerade besuchst. Der digitaler Spiegel unserer Gedanken und unseres Lebens. Auf dem Weg haben wir einige persönliche Entscheidungen getroffen, somit sind meine Bücher gar nicht erst mit umgezogen und Annas Rezepte bleiben in formloser Form und werden nicht strukturiert aufgearbeitet. Bis zum heutigen Stand ist PrivatBlick deutlich angewachsen und nicht nur Annas Gesundheit hat mitgezogen, sondern auch ich habe viel gelernt. Das Entscheidende ist jedoch, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nicht in der Form auf dieses Projekt gelenkt hätten, wären wir noch nicht so weit. Innerhalb von PrivatBlick lässt es sich ebenfalls herunter brechen. Wenn wir als Beispiel unseren Podcast vernachlässigen würden, würde dieser vermutlich nicht mehr wachsen, was dann keine Überraschung wäre.
Einige Detail sind bei der kurzen Zusammenfassung natürlich auf der Strecke geblieben, doch ich wollte auch keine komplette Historie ausrollen. Es geht nur um den Kontext, der ist wichtig.
Wir haben aus eigener Kraft etwas geschaffen, weil wir unsere Aufmerksamkeit darauf gelegt haben. Sobald wir diese zurückfahren würden, würde zeitgleich PrivatBlick langsam und heimlich eingehen und in der Versenkung verschwinden. Doch keine Angst, wir haben genau das Gegenteil im Sinn, denn wir wollen PrivatBlick noch größer machen. Also bleibt der Fokus bei dem Projekt und klar wird es sich mit der Zeit mit den Veränderungen in unserem Leben adaptieren. Das ist völlig okay, denn etwas statischen war nie der Plan.
Um es energetisch auszudrücken, wenn du deine Energien auf eine Sache lenkst und dann die Möglichkeiten als Mensch nutzt und ins Handeln kommst, dann wächst das worauf du deine Energie gelenkt hast. Diese Energie widerum gibt die wieder Energie zurück, die du brauchst um zu wachsen. Es entsteht ein Kreislauf.
Egal wie du es drehst und wendest, ich kann es immer wieder nur bestätigen, dass es an einem selber liegt und man im Prinzip keinen Coach braucht um loszulegen. Natürlich könnte ich es im Fall von Anna auf eine ähnliche Situation herunter brechen, doch es gibt einen Unterschied zwischen einen Partner oder Freund und einen Coach. Manchmal hilft ein sogenannter Zufall, den es im Prinzip nicht gibt, und der Impuls kommt von jemanden den man gar nicht kennt. Dieses vom Universum geplante Treffen ist dann so etwas wie ein Backupplan, um dich aufzurütteln. Auch hier muss man selbst ins Handeln kommen. Meine Oma hat immer gesagt, von Nicht kommt Nichts. Sie hatte Recht damit.
