Nachdem uns Google wirklich hat hängen lassen oder anders gesagt wir Google ausperformt haben, hat sich der Suchriese endlich bequemt unsere Inhalte zu indexieren.
Bei Google ist es immer wieder lustig, denn man weiß nie wann und wie was passiert. Google hat sich die erste Zeit von PrivatBlick wirklich nicht mit Ruhm bekleckert und ich habe auch darüber geschrieben. Doch jetzt ist Google hungrig nach unseren Beiträgen. Auf einen Schlag eine Kehrtwende um 180 Grad oder wie eine bekannte Trampolinspringerin sagte, um 360 Grad, ist beachtlich. Nicht weil unsere Inhalte indexiert wurden nachdem wir Squarespace verlassen haben, sondern Google auch gleich parallel unsere vom Pfad her nicht mehr gültigen Inhalte auf einen Schlag crawlen wollte. Was auch immer da bei Google vorgeht, es ist und bleibt merkwürdig.
Ich will mich gar nicht darüber beschweren, ich bin nur angenehm überrascht von dem Eifer den der Suchriese nun an den Tag legt. Mal schauen wie lange er mit den aktuellen Beiträgen hier Schritt halten kann und will.
Heute wird immer noch gegoogelt und ich mache es auch so, selbst wenn es bessere bzw. andere Alternativen gibt. Doch sie haben alle Einschränkungen und die will ich einfach nicht, also gebe ich Google Daten. Es ist ein Geben und Nehmen wie im richtigen Leben.
Mir ist bewusst, dass unser Projekt so etwas wie der Gegenentwurf zur Datenkrake ist, was den Hunger nach Daten angeht, doch das geht für mich in Ordnung. Ich meine selbst deutsche Behörden verscherbeln ungefragt Meldeadressen, also kann das gar nicht so schlimm sein und erklärt gleichzeitig warum die Datenhändler so angegangen wurden. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Tag.
Das Schöne ist doch, dass der Index des Suchriesen nun endlich hunderte unserer Inhalte beherbergt. Auf einem anderen Blatt steht natürlich ob und wem er es ausspielt, aber das kann mir egal sein, denn ich habe kein Wettbewerb zu gewinnen. Ich finde es nur schön, dass PrivatBlick nun mehr Menschen erreichen wird, zumindest potentiell.
Eins muss man Google lassen, der Suchriese behauptet sich im Feld wie kein zweiter und das seit Jahren ewiger Kritik. Wir rutschen zwar in die Zeit der KI, was auch die Suchen beeinflusst, doch ich glaube an die Sturheit der Menschen, die sie immer wieder an den Tag legen.
Zugegeben kann ich mich in Teilen davon nicht freisprechen, denn ich habe einen dicken Kopf und kann manchmal stur sein. Meist bin ich jedoch diplomatisch und schaffe es dennoch an mein Ziel zu gelangen. Vielleicht sollte ich mal einfachheitshalber einen Steckbrief von mir erstellen, doch wo bleibt der Spaß immer wieder einen Brotkrumen in einem Beitrag oder Podcast zu verstecken.
Heute komme ich jedenfalls noch nicht so richtig in Schwung, da hat Google mir etwas voraus.
