Ein Tag in meinem Leben

Ein Tag in meinem Leben

Von Heiko

← Zurück zu Blog & News

Heute nehme ich dich mal mit. Zu einem Tag wie ich ihn in letzter Zeit verlebe. Einen Tag voller Spannung und Schwung.

Jeden Morgen nach dem Wachwerden trinke ich zusammen mit Anna einen Kaffee im Bett und wir unterhalten uns oder schweigen gemeinsam, während die Vögel in einem Rutsch zwitschern.
Danach schmeisst Anna mit aus dem Bett, weil sich Hunger einstellt und ich schleppe mich ins Bad, denn in Schlafshort zum Bäcker zu gehen könnte komisch wirken. Wieder zurück mache ich Anna Frühstück und einen weiteren Kaffee und bringe ihn ihr ans Bett. Nicht weil sie gern im Bett frühstückt, sondern weil es derzeit nicht anders geht, sonst würden wir zusammen zum Bäcker gehen. Das kommt wieder, ich habe es schon gesehen. Dann zaubere ich mir kurz mein Frühstück, welches spartanischer ist als das von Anna, denn ich will nur etwas essen. Da ich alleine unten bin, nutze ich die Zeit und knuspere vor dem Bildschirm. Kein Frühstücksfernsehen, sondern meist planend auf PrivatBlick.

Weitere Details, was ich Anna derzeit helfen muss, erspare ich dir an dieser Stelle, aber ich mache es gerne, denn es ist für Anna.

Mein Vormittag ist ab und an noch mit Einkaufen durchsetzt, aber ich vermeide es wenn es geht. Shoppen gehört nicht zu meinen Liebingsbeschäftigungen. Die weiteren Stunden bis Mittags verbringe ich meist vor dem Rechner auf PrivatBlick oder für PrivatBlick. Doch irgendwann schreit die Familie nach Essen und ich muss mir etwas einfallen lassen. Meine Variationen gleichen keinem bunten Blumenstrauß sondern einer einzelnen Rose. Nach dem Essen noch die Küche auf Vordermann bringen und dann wieder vor dem Rechner sitzen. Zwischendurch Anna etwas zu Essen und zu Trinken bringen oder anderweitig unterstützen. So bleibe ich in Bewegung, denn es geht immer Treppe rauf und Treppe runter.

Der Nachmittag läuft im Prinzip wie der Vormittag, welch Abwechslung, doch ich mag es, denn ich bin Zuhause. Zwar wäre ich viel lieber unterwegs, doch das fällt schon lange aus und ich würde es ohnehin gerne mit Anna zusammen sein.
Manchmal stört etwas Hausarbeit die Idylle und manchmal ertappe ich mich im Garten und werkel dort etwas.

Der Abend bringt kaum Veränderungen, denn ich sitze immer noch vor dem Bildschrim. Kinder, macht etwas sinnvolles mit eurem Leben. Meine Bildschirmzeit ist hoch, denn ich arbeite daran. Kein Zocken, nur etwas Videos schauen gehört zu meiner Abwechslung.
Irgendwann geht es ins Bett und sobald ich liege,schlafe ich. Das ist wie die Puppen mit den Schlafaugen.

In einigen Nächten hat mein Kopf viel zu tun und in anderen warte ich darauf das die Nacht vorbei ist. Dann beginnt alles von vorn und immer so weiter. Das mache ich seit mehren Jahren und es ist okay.

Klar freue ich mich darüber, wenn sich unser Tag und damit auch meiner, wieder ändert. Doch bis dahin nehme ich es wie es kommt. Die Katze habe ich mit Absicht nicht in den Tag eingebaut, denn dann würde dieses Tier schon Morgens Platz im Text einnehmen.

Ich habe über die Jahre, in denen ich mich um Anna kümmere, vieles gelernt. Zum Beispiel mich über Kleinigkeiten zu freuen und auch meine Ansprüche etwas herunterzuschrauben. Letzteres nicht im negativen Sinn.

← Zurück zu Blog & News