Zu viele Gedanken im Kopf

Zu viele Gedanken im Kopf

Von Heiko

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Aufgrund unserer Situation sammeln sich gerade viel zu viele Gedanken in meinem Kopf und produzieren Stress.

Da ich Stress nicht mag, speziell wenn ich im Stress bin, versuche ich umgehend etwas Struktur in meinen Alltag zu bringen. Da ist mein Rezept gegen Stress. Denn es hilft nicht von unten zuzuschauen, wie der Berg immer höher wächst, sondern ihn Schritt für Schritt zu besteigen.Das ich unter Strom stehe, habe ich gemerkt, als ich Einkaufen war. Ich hatte plötzlich keine Ahnung was ich einkaufen sollte, was an sich in einem Supermarkt schon schwer ist. So richtig aufgefallen ist es mir, als ich wieder zu Hause war. Denn das was ich mir vorher angeschaut habe was ich holen wollte, habe ich natürlich für einen anderen Kunden im Supermarktregal liegen lassen. Da hilft auch kein Aufschreiben, denn die Hälfte hatte ich in der Tat auf der Liste, doch ich habe nicht drauf geschaut, wie so oft.

Das Universum könnte sich mal nicht immer nur die schweren Aufgaben für mich aussuchen, sondern auch das was für mich positiv ist. Derzeit gestaltet sich die Suche nach der Positivität etwas schwierig, doch was soll’s. Ich mache das Beste aus der Situation, wie immer und versuche die Ruhe zu bewahren und sehr strukturiert vorzugehen. Das klingt einfacher als es in der Realität ist, denn in meinem Kopf ist manchmal mehr los als sich viele Menschen vorstellen können. So gilt es immer nur einen Gedanken zu priorisieren und alle anderen mit Macht in die Warteposition zu verbannen. Dazu muss ich aufpassen, nicht in alte Muster zu fallen, aus denen ich mühsam ausgebrochen bin. Das bedeutet, heute ist Gedankenpflege dran. Denn ich muss fit sein, damit ich alles hier unter einen Hut bekomme und keiner in der Familie hinten runter fällt.

Diesen Beitrag schreibe ich bereits nachdem ich meine Gedanken in Struktur gebracht und nachdem ich die Küche aufgeräumt und abgeschwaschen habe. Es stehen noch so manche Aufgaben auf dem Zettel und Anna braucht zwischendurch auch noch Hilfe, die zwingend sein muss.

Der Besucherkater macht es im Übrigen immer so, dass er total unruhig hier ankommt und ich ihn dann unter eine dunkle Decke lasse, wo er umgehend ruhiger wird. Ich habe ihn auch schon dabei entdeckt, wir er im fensterlosen Kabuff die dunkle Wand angestarrt hat. Irgendwie stehen wir in Verbindung.

Damit ich die Tradition hier fortführe, ein kleiner Abschluss. Während sich Gehälter von Steuergeldern eingesteckt und erhöht werden, weiß so manch einer nicht wo ihm der Kopf steht. Daher wäre es ein schönes Bild, wenn die Steuerverschwender mal ihre eigene Medizin genießen würden. Ich hege keinen wirklichen Groll gegen dieses Menschen, denn kranken Menschen soll man nicht böse sein.