Wenn man zu lange nachdenkt

Wenn man zu lange nachdenkt

Von Heiko

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Overthinking ist ein großes Problem und ich kenne dies nur zu gut. Stets nach dem nächsten Strohhalm suchen und nur noch einen Gedanken weiter denken. Doch wird es dadurch besser?

Nicht einmal anders wird es dadruch. Ich kann gar nicht alles aufzählen, wie oft ich nicht mit dem Denken aufgehört habe, bevor ich überhaupt daran gedacht habe zu handeln. Es ist verrückt und ich habe für mich beschlossen, damit aufzuhören. Ein für alle mal PUNKT

Nach meinen Erfahrungen ändert sich überhaupt gar nichts, selbst wenn man stunden- oder tagelang über etwas brütet. Die Menschen die einfach machen, sind die Gewinner. Sie vermeiden alles zu verkomplizieren und ihnen reichen maximal 80 Prozent. Ich bin auf einem guten Weg, weg vom Perfektionismus, ausgenommen Haushalt, denn da war ich es nie. Perfektionismus immer eine Selbsteinschätzung und im Prinzip belügt man sich ständig dabei. Ich will das nicht mehr und mir ist es auch egal, was andere darüber denken.

Mir ist bewusst, dass ich mehr weiß und verstehe, als andere. Das mein Gehirn anders und effizienter arbeitet als bei vielen anderen Menschen. Das bedeutet nicht, das ich perfekt und superschlau bin. Ich kann viele Dinge überhaupt nicht und das ist normal. Es bedeutet schlicht, dass ich auf mich höre und nicht dem Mainstream fröne. Sobald viele Menschen in eine Richtung laufen, laufe ich in die andere und meine Lebenserfahrung zeigt mir, dass diese Entscheidung für mich funktioniert. Ich lasse mich nicht verleiten alles zu glauben, nur weil es in der Zeitung steht. Denn rein logisch betrachtet kann es auch gar nicht hinkommen, solange dort Menschen schreiben, die ihre Subjektivität einfließen lassen, um dem Text eine gewisse Richtung zu verpassen. Das ist nicht verwerflich, denn es ist ihre Sichtweise auf die Dinge. Doch ist es damit wahr? Keineswegs, denn es gibt sie nicht, die eine Wahrheit. Es existieren immer unterschiedliche Wege, um ein Ziel zu erreichen und selbst die Ziele sind extrem unterschiedlich. Warum sollte also mein eigenes Ziel und mein Weg der anderer Menschen sein? Ich habe ausreichend Egoismus in mir, um zu verstehen, dass mir der Mainstream nicht gut tut und ich kein dummes Schaf bin. Bedeutet das nun, das ich nur mich in den Vordergrund stelle? Nein, mit Sicherheit nicht. Doch wem kann ich helfen, wenn es mir nicht gut geht?

Das lasse ich mal so stehen und du kannst dir deine eigenen Gedanken dazu machen. Es ist schließlich dein Leben oder lässt du andere darüber entscheiden? Dann wäre es rein logisch nicht mehr dein Leben. Zumindest wärst du nicht mehr eigenständig in deinen Entscheidungen.

Das Thumbnail zu diesem Beitrag ist ein kleines Beispiel. Ich habe mich dazu entschieden, da es genau aufzeigt, worum es hier geht. Ich bin sicher du findest es selbst raus.