Socialmedia ist nicht social

Socialmedia ist nicht social

Von Heiko

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Wir waren bereits auf so ziemlich jeder Socialmedia Plattform. Wohlgefühlt haben wir uns keiner, da alle dieser Plattformen nicht sozial sind. Und dennoch sind wir auf YouTube, hoffentlich bald etwas mehr.

Eine eigene Webseite ist etwas grundlegend anderes als Socialmedia, selbst wenn wir Kommentare zulassen und einen Chat einbauen würden. Denn alles was auf unserer Webseite passiert, gehört uns und wir haben weitgehend die Kontrolle darüber.
Auf Socialmedia Plattformen gehört dir erstmal gar nichts. Das habe ich schnell gelernt. Nicht mal eben die eigenen Daten löschen ist mit einem Klick erledigt. Zwar geben die Plattformen an, dass du der Herr über deine Daten bist, doch das stimmt nicht so ganz. Zum Beispiel hat Facebook und alle damit zusammenhängenden Platformen des Metakonzerns meine Daten nie gelöscht. Sie schlummern immer noch auf deren Servern.
Bei Banken gibt es dieses Phänomen im Übrigen ebenfalls. Die Erfahrung durfte ich auch schon machen. Interessant wie der Datenschutz und das Recht an den eigenen Daten mit Füßen getreten wird.

tzfgfgzfr463 (hat der Kater geschrieben)

Ohne Socialmedia lebt es sich im Prinzip ganz gut und man viel mehr Zeit. Doch wie passt YouTube hier ins Bild? Mit YouTube ist das so ein Ding. Irgendwie sind wir dort hängengeblieben, auch wenn dort nicht alles Gold ist was glänzt.
Ich denke jeder hat so seine Lieblingsplattform und meine ist ganz klar unsere Webseite an der ersten Stelle, gefolgt von YouTube. Beides könnte man im entferntesten Sinn als Socialmedia betiteln. Mit der Webseite verbrauche ich auch viel Zeit, doch es ist ein Hobby und sogar ein zweckmäßiges. Mit YouTube verbringe ich wohl zu viel Zeit und ich habe gerade Sorge um meine Finger beim Tippen.

Er beobachtet ganz genau was ich auf der Tastatur mache und scheint stets kurz davor zu sein, meine Finger zu fangen. Die gute Nachricht, er hat sich dann mangels Aufmerksamkeit dazu entschieden den Tisch wieder freizugeben. Das Schnurren war eigentlich ganz angenehm.

Zurück zu YouTube, denn diese Plattform nimmt eine Sonderrolle ein. Wer Videos veröffentlichen will, der kommt kaum um YouTube herum und der Podcast ist ein Nebenprodukt würde ich sagen. Was ich dann wiederum schätze ist die Community Funktion, die ich zukünftig öfter verwenden mag.
Was an YouTube toll ist, sobald ich meine Daten löschen will, sind sie auch weg. Ich bekomme sie zumindest nicht als Wiedervorlage nach diversen Jahren. Da können sich Meta und die Banken mal ein Beispiel dran nehmen. Doch die größte Datenkrake ist der Staat, wer hätte das gedacht. Er ist in vielen Fällen sogar ein Datenhändler, was es nicht besser macht.

Schlussendlich ist es ein Gefühl, wo man sich am besten aufgehoben fühlt. Klar sind auch auf YouTube echte Blitzbirnen unterwegs, doch die sind gefühlt auf jeder Plattform mit mindestens einem Konto aktiv, direkt aus Mamas Keller.

Wir hatten auf YouTube bereits ein tolle Community und ich habe vor, wieder eine Community mit netten Menschen, ohne Blitzbirnen, aufzubauen. Es gibt so viele tolle Menschen, dass ich mir sicher bin es zu schaffen. Vielleicht kann ich dann wieder sagen, YouTube ist weitgehend sozial.