Religionen sind für mich ein Problem

Religionen sind für mich ein Problem

Von Heiko

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Die Headline ist etwas provokant gehalten, doch sie drückt aus, was ich von Religionen halte. Ich will es gern etwas näher beleuchten.

Jeder soll und kann an das glauben, was er möchte. Die Gedanken sind frei. Jedoch beginnt es ungemütlich zu werden, sobald man mich von einem Glauben zu überzeugen versucht. Schlimm wird es, wenn dann eine kritische Frage dazu führt, dass keine Kommunikation mehr möglich ist. Die Fronten sind verhärtet.In meiner Schulzeit konnte ich trotz logischem Denken mit Lehrern über Glaubensrichtungen diskutieren. Selbst mit einem Pastor war die Diskussion möglich. Doch mit Menschen einiger Religionen kann man dies meistens nicht. Sie sind festgefahren und tendieren in die Richtung Extremismus ohne es zu merken. Sie sind geblendet von dem, was irgendwann zu einer Zeit irgendjemand zu seinem Vorteil auf eine Stück Papier gebracht hat. Diese Geschichten haben sich über die Zeit stetig dem angepasst, dem sie nützlich waren. Warum also sollte ich daran glauben?

Es ist nicht so, dass ich an gar nichts glaube, ich bin nur nicht religiös und das aus gutem Grund. Für mich stehen Religionen unter dem Punkt “Schwierige Themen”, da sie für mich eine Form der Gehirnwäsche darstellen. Es besteht in meinen Augen ein großer Unterschied zwischen einer Vorgabe wie ich zu leben habe und einem Wertesystem, welches nur die groben Grenzen absteckt. Ich bevorzuge eindeutig das Wertesystem, denn es engt mich nicht ein.

Religionen waren nicht nur einmal die Auslöser von Konflikten oder Kriegen. Wenn jemand aufgrund eines Glaubens, anderen vorschreiben will, wie diese sich zu verhalten haben, dann ist das für mich eindeutig kein gutes Vorhaben. Warum sollte ich mich nach etwas richten, was nichts mit der realen Welt zu tun hat und nicht in meinem Interesse ist? Klar, wenn ich in ein buddistisches Land zum Beispiel gehe, nehme ich Rücksicht auf diese Glaubensrichtung. Schließlich bin ich dort zu Gast.

Meiner Ansicht nach vertragen sich Menschen eindeutig besser, wenn sie nicht verbissen einer Glaubensrichtung frönen und diese mit jedem Wort und jeder Handlung nach Aussen tragen um mich zu beeinflussen.

Ich denke, dass es etwas gibt was wir nicht festmachen können. Die einen meinen es ist Gott, die anderen denken es ist wer anders. Ich glaube an meinen Bleistift, wenn ich ihn verwenden will und an meine Fähigkeiten etwas Gutes zu bewirken. Warum sollte ich an etwas glauben und mein Leben an etwas ausrichten, was offenkundlich gar nicht mehr in unsere Zeit passt? Ich meditiere zum Entspannen. Lasse jedem seinen Glauben, solange er seinen Glauben für sich behält. Das ist der Schlüssel für ein gutes und harmonisches Miteinander.