Als aufmerksamer Leser ist dir aufgefallen, dass ich dabei bin den Wegzug von Squarespace vorzubereiten. Wir trennen uns im Guten und in Dankbarkeit von Squarespace.
Meine Prioritäten sind einfach andere, denn ich möchte das komplette Projekt, weil es mir so am Herzen liegt, komplett auf eigene Füße stellen. Ob dies sinnvoll ist? Vermutlich nicht, doch das ist völlig egal. Hier geht es darum, wieder selber alles in der Hand zu haben und so zu modifizieren wie wir es für richtig halten. Das bietet so ein Baukasten einfach nicht.Selbstverständlich liegen die Prioritäten auf den Inhalten. Diese tragen dieses Projekt und der Rest drumherum ist Kosmetik. Genau das ist der Punkt. PrivatBlick wird etwas anders werden. Kosmetisch anders, inhaltlich identisch und im Hintergrund aufgebohrt. Mir geht es um Letzteres, denn dieser Punkt hat einen großen Einfluss auf dieses Projekt und wie wie wir es pflegen.
Wenn ich rein nach den Prioritäten und der Sinnhaftigkeit gehen würde, dann wäre es zum Einen nicht PrivatBlick und zum Anderen vermutlich auf komplett anderen Strukturen aufgebaut. Doch das möchte ich nicht, denn einfach war noch nie der beste Weg. Klar ist es der schnellste, aber langfristig gesehen eben nicht. Und da ich viele Jahre mit der Erstellung und Pflege von Webseiten verbracht habe, ist es auch ein Stück weit für mein Ego. Hier ein FunFact: “Wir haben vor vielen Monden den ersten Onlineshop betrieben, in dem man online bezahlen konnte.” Da war das Internet noch verhältnismäßig leer.
Wir sind nicht nur Blogger, YouTuber oder Podcaster. Wir definieren uns nicht ein Stück darüber. Wir sind wir und folgen unserem Weg. Alles andere sind Medienstrukturen, die man mögen kann oder nicht. Das ist auch der Grund warum wir uns von Instagram, X, Facebook und Co. verabschiedet haben.Wir mögen diese Plattformen einfach nicht.Als Blogger eine eigene Seite zu betreiben ist einfach. Als Podcaster den Podcast selber zu hosten schon etwas komplizierter und mit YouTube möchten wir ohnehin nicht konkurieren, denn das bedeutet deutlich mehr Aufwand in allen Bereichen. Klar ist es möglich, doch irgendwo muss ich die Grenze ziehen. Ein zweites YouTube nur für unsere Inhalte klingt verlockend für meinen inneren Nerd, aber ob sich das lohnt? Für jemanden ohne Wissen in diesen Bereichen liegt die Priorität nicht darauf, wo und wie alles aufgebaut ist, sondern nur was am Ende herauskommt.
Ich muss die Balance zwischen den Sichtweisen wahren. Wer weiß, vielleicht verschiebt sich das Projekt mehr in Richtung Video. Das kann keiner vorhersehen. Wir lassen es einfach laufen und sich entwickeln. Die Zukunft wird uns zeigen, ob ich mit meiner Einschätzung richtig lag oder eben nicht. Mir ist es ziemlich egal, solange wir euch dabei mitnehmen, denn ihr seit die tragenden Säulen dieses Projektes. Eventuell kommt PrivatBlick irgendwann an einem Punkt an, an dem es sich komplett verändert. Auch das ist möglich und ich habe es bei vielen Projekten gesehen. Sicher ist nur, das wir wir sind und bleiben. Das ist unsere Priorität und sie ist sinnvoll.
