Alles verändert sich, jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Es ist nicht nur die Welt die sich verändert, wir sind es die sich verändern.
Jeden Tag die neusten Neuigkeiten und Schreckensnachrichten, die Welt befindet sich im Wandel, doch das tat sie schon immer, seit Anbeginn. Wir sind nur ein kleiner Punkt auf dem Zeitstrahl und verändern uns jeden Moment, nichts bleibt gleich, auch wenn wir es nicht bemerken.
Unsere Gedanken formen und sortieren sich neu. Die Luft fühlt sich und der Lärm hört sich jeden Morgen anders an . Selbst das Vogelgezwitscher am Morgen verändert sich von Tag zu Tag. Und dennoch sprechen Menschen von Beständigkeit, welch falscher Gedanke, denn nichts ist beständig, alles unterliegt einer fließenden Entwicklung. Manchmal in die falsche Richtung, manchmal ist es der perfekte Weg.
Da wirkt eine schwachsinnige Entscheidung in der Politik wie ein leichter Regen, es ist nervig und gleichzeitig scheint irgendwann wieder die Sonne. Jede Entscheidung, die doch so endgültig verkauft wird, kommt auf den Müllhaufen der Geschichte, sobald sich das Gefüge der Drahtzieher verändert hat. Jedes Verbot, jedes unlogische Gesetz unterliegt einer Veränderung, es braucht nur Zeit, manchmal Jahre, manchmal Tage, manchmal auch nur wenige Stunden.
Die Menschen sehen sich als der Nabel der Welt und sind sich nicht bewusst, dass sie nur ein Klecks auf dem Zeitstrahl sind. Sie halten sich für unfehlbar und vergessen dabei, dass dies bereits ihr erster Fehler ist. Es wird vorgegeben alles für die Allgemeinheit zu tun, damit niemand das Grauen dahinter auf der anderen Seite sieht. Sie glauben sie sind perfekt und unantastbar, doch irgendwann hat dies ein Ende, denn alles verändert sich, jeden Tag , jede Minute, jede Sekunde.
Die meisten Menschen denken in zu kleinen Zeitrahmen, sie weigern sich heraus zu zoomen, denn dort könnten sie etwas feststellen, was sie nicht wahrhaben wollen. Das was sie feststellen würden ist, dass sie auf dem Zeitstrahl der Geschichte keine Rolle spielen, obwohl sie sich aufspielen. Niemand denkt zurück und jeder lebt in der Gegenwart. Vergessen jeglichen Wandel und schreiten voran auf dem Weg, der sich Leben nennt.
Das Leben ist ein Spiel und jeden Moment verändern sich die Regeln. Damit Schritt zu halten ist schwer und mühsam. Den Spielemachern den Rücken zuzukehren und ihnen die kalte Schulter zu zeigen, einfach nicht mehr mitzuspielen ist unausweichlich für eine Veränderung.
Der eigene Weg wird nun immer wichtiger, denn jedem wird bewusst das sich das Leben verändert, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde. Der Moment ist flüchtig und während wir Menschen uns über Jahrzehnte hinweg verändern, bemerken wir nicht, dass es die Welt ist, die sich und uns verändert. Doch wir können durch unsere Veränderung die Welt verändern.
Eine Welt im Wandel ist eine heile Welt. Jeder der meint den Moment festhalten und einfreieren zu müssen, unterliegt der Selbstüberschätzung. Das Leben fließt und wer es fließen lässt, der kommt an sein Ziel.
