Ich muss aufräumen

Ich muss aufräumen

Von Heiko

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Nach der ganzen Entwicklung unseres neuen Seitensystems ist es an der Zeit aufzuräumen, denn es sind so einige Dateien angefallen, die ihren Dienst nun getan haben und in den Papierkorb können.

Jede Entwicklung beginnt lokal, auf dem eigenen Rechner. Da wurden lokale Server, Datenbanken, ... angelegt und nun ist unsere Seite, bis auf einige Kleinigkeiten, online auf unserem Server. Damit ist es an der Zeit den Mac aufzuräumen und es ist schon erstaunlich, auf was man alles so trifft, wenn man beginnt das System zu durchforsten.
Also wenn ein System sagt, dass es für dich aufräumt, kannst du dir sicher sein, dass du noch über diverse Datenleichen stolperst. Hier und da entdecke ich dann auch eine dubiose Datei, die dort nicht hingehört. Es ist immer wieder überraschend, dass digitale Spuren schnell erstellt, aber schwierig zu löschen sind.

Ich verwende kein Programm aus den oben genannten Gründen, sondern erledige alles manuell. Da kann ich mir sicherer sein, alles von meiner Checkliste in meinem Kopf auch entfernt zu haben.

Als unbedingt notwendig erachte ich es, den kompletten Rechner zu durchforsten, da hier und da falsch abgebogene Dateien schlummern. Das ist wie falsch abgeheftet.

Na ja, die Arbeit gehört nicht zu meinen Favoriten, vermutlich weil sie etwas mit aufräumen zu tun hat. Ich bin eher der Erschaffer und dann klinke ich mich im Idealfall aus. Doch so ganz wegschieben kann ich es dann doch nicht.

Bei der Aufräumerei finde ich auch mal lang gesuchte Dateien wieder. Das ist hilfreich und dann kann ich die Chance nutzen, alles wieder hübsch zu sortieren.

Nach der Entwicklung ist vor der Wartung und auf jeden Fall die Zeit, in der ich mir vorgenommen habe, weniger Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Dafür mehr vor dem Mikrofon und vor/hinter der Kamera. Darauf freue ich mich schon. Einfach Inhalte zu liefern. Das war im Prinzip auch der Grund, warum wir seiner Zeit bei Squarespace gelandet sind, weniger Zeit mit dem System, denn das pflegen andere. Doch wie schnell das nicht mehr reicht, dass habe ich mal wieder gesehen.