Ich bin ein friedlicher Mensch

Ich bin ein friedlicher Mensch

Von Heiko

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Gewalt ist etwas für Menschen, die keine Argumente mehr haben. Mit anderen Worten, sie sind des Denkens nicht mächtig.

In den heutigen Zeiten sollten die Menschen es doch langsam gelernt haben, dass Gewalt zu nichts als Gewalt führt. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen ein Kurzzeitgedächtnis haben und dazu nicht in der Lage sind 3 Züge im Voraus zu denken.

Ich bin ein friedlicher Mensch und habe mit sinnloser Gewalt nichts am Hut. Ich kann mich verteidigen, doch angreifen und das noch aus niedrigen Beweggründen liegt mir völlig fern. Das verbietet mir der gesunde Menschenverstand, der einigen Menschen anscheinend abhanden gekommen ist. Auch kann und konnte ich nie verstehen, wie sich Menschen von anderen Menschen für deren Sache vor den Karren spannen lassen können. Es ist und bleibt mir ein Rätsel. Nur weil jemand spring sagt, springe ich nicht.

Mein Geduldsfaden ist sehr dick, er hat seine Grenzen und die sollten tunlichst nicht überschritten werden. So kommt es, dass ich so ziemlich mein ganzes Leben gewaltfrei durchwandert habe. Es gab nur wenige Ausnahmen, bei denen ich mich verteidigen musste. Doch auch hier galt es Grenzen einzuhalten und nicht auszuticken. Denn das ist ein unverkennbares Zeichen von Schwäche.

Meiner Ansicht nach erleben wir gerade ein Zeitalter der Schwachköpfe (kommt von Schwäche beim Denken). Es macht mich fassungslos, wie viele Menschen jemanden blind folgen und einfach einer Entscheidung zustimmen, die brutale Auswirkungen mit sich bringt. Diese Menschen haben weder Rückgrat noch Verstand. Sie denken, dass sie durch die Zustimmung in ihrem Leben weiterkommen, doch das Gegenteil ist der Fall. Sie begeben sich selbst in eine Abhängigkeit und kippen einfach um. Sie haben keine Wurzeln und wehen wie die Fahne im Wind. Es sind schwache Menschen, manchmal mit Parteibüchern.

Je weiter man in die höheren Positionen schaut, desto mehr erkennt man die rückgratlosen Menschen. Sie sind nicht selten hochgelobt worden, weil sie an der Basis keiner mehr haben wollte. Wenn ich jemanden nicht mehr haben möchte, dann schiebe ich ihn sicher nicht nach oben, wo er noch größeren Schaden anrichten kann. Das ist also ein Paradoxon der Basis, wie aus einem Lehrbuch, wo niemand zwischen den Zeilen gelesen hat. Denn dort steht, dass diese Menschen nach oben geholt wurden, da sie gut zu lenken sind. Nun ergibt das Ganze etwas mehr Sinn.

Ich bleibe friedlich, verabscheue Krieg und jene, die sich dafür stark machen oder Profit daraus schlagen. Ich bin und bleibe Pazifist. Basta.