In unserem Hause hat sich heute Morgen ein Drama abgespielt. Der Ausgang war denkbar knapp und das Problem konnte nur um Haaresbreite gelöst werden.
Was ist passiert? Der Kaffee ist alle gewesen. Kein gemütlicher Kaffee im Bett am Morgen. Das ist ein Bruch der Traditionen und nicht hinnehmbar. Wir sind ganz ruhig geblieben und haben tief durchgeatmet. Ich bin kurzerhand, ohne Morgenkaffee, aus dem Haus gegangen und habe 2 große Café Crèma besorgt und das ohne meinen Superheldenumhang.
Spaß beiseite, wir hatten zwar keinen Kaffee, aber auch keine Krise. Den Kaffee in zwei bunten Pappbechern habe ich geholt und der Preis ging in Ordnung für einen Bäcker. Da war der Blick auf die Preistafel der Tankstelle schon was anderes. Und ich weiß wieviel davon der Staat, oder die die sich für den Staat halten, abzweigen. Der Titel passt auch dazu, dass es tatsächlich Menschen gibt, die meinen sie wären der Staat, was tief blicken lässt. Meiner Ansicht nach bilden die Bürger den Staat und die da oben haben gefälligst etwas Gutes für das Land zu tun und nicht für ihr Wohlbefinden. Wo kommen wir denn da hin? Ich schweife ab und ich habe ohnehin schon so wenig Haare auf dem Kopf. Das ist zwar kein Fall für Houston, aber eine Tatsache mit der ich lebe.
Zumindest bietet unser Vorrat noch Munition für einen gepflegten Cappuccino. Den gab es auch kurz vor diesem Beitrag und das erinnert mich wieder daran wie schön das Leben doch ist, wenn man nicht an den Lug und Trug der Politik denkt.
