Hausputz statt Sonne

Hausputz statt Sonne

Von Heiko

← Zurück zu Blog & News

Eigentlich hatte ich heute vor, Anna zu schnappen, sie in den Rollstuhl zu setzen und raus in die Sonne zu gehen. Doch Anna wollte heute nicht und das muss ich respektieren.

Der Morgen begann mit Kaffee, gefolgt von einer Podcastepisode und ging weiter mit Bad putzen, Essen machen, Haus staubsaugen und Wischen. Ach ja, die Wäsche musste auch noch gemacht werden. Ich weiß warum ich lieber raus gegangen wäre.

Beschweren nutz hier wenig, denn die Arbeit macht sich nicht von allein und so habe ich meine Pläne aufgegeben und mich an die Hausarbeit gemacht. Was soll ich sagen, mein Gedanke war sofort, dass ich ein wenig mehr Geld brauche und dann eine Haushaltsfee einstellen will. Mal schauen, was die Zukunft so mit sich bringt.Noch scheint die Sonne, aber nach dem bisschen Haushalt habe ich schlichtweg keine Lust mehr rauszugehen. Menschen, die das nebenher machen haben meinen vollsten Respekt und diejenigen, die das noch gern dazu machen, können sich meine Verwunderung sicher sein. Es ist einfach nicht meins und das wird sich nicht mehr ändern.

Nun sitze ich wieder vor der Tastatur und tippe meinen zweiten Beitrag für heute. Einfach und direkt, ich habe heute kleine Lust auf liebliche Umschreibungen. Der Haushalt schafft mich nicht aufgrund der Arbeit, sondern weil ich ihn überhaupt nicht mag. Für mich ist es so etwas wie Psychoterror. Mein Energielevel sind so schnell wie eine Batterie in der Arktis.

Ich hatte versucht es einige Tage auszusitzen, doch Staub und Flusen sind schon echt hartnäckig. Sie verschwinden einfach nicht von allein und die Schmutzwäsche kam auch nicht von selbst in die Hufe. Meine Versuche eine Regelmäßigkeit reinzubekommen, sind allesamt über die Jahre krachend gescheitert.

Nun sehe ich dich schmunzeln oder zustimmend nicken. Danke, egal zu welchem Lager du gehörst. Ich bin alle und der Tag ist gelaufen.

UPDATE: Nun war ich dennoch spazieren und die Sonne steht bereits sehr flach. Man merkt, dass die Luft kälter wird. Das tat gut. Danke an meinen Sohn, der mich zum Spaziergang genötigt hat.