Ganz tief in meinem Inneren

Ganz tief in meinem Inneren

Von Heiko

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Das ist der Ort, den niemand zu Gesicht bekommt, nichtmal ich selbst. Mir ist es im Laufe der Meditation aufgefallen, dass ich an eine Grenze stoße. Es scheint einen Ort zu geben, ganz tief in meinem Inneren, der mir noch verschlossen bleibt. Ich versuche immer wieder die Tür dazu zu öffnen, um einen Blick dahinter zu werfen, doch gelingen will es mir noch nicht. Ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde, daher versuche ich es immer wieder. Das ein oder andere Mal bin ich sogar fast bis direkt an die Tür gekommen, doch irgendetwas hat mich davon abgehalten weiter zumachen. Es ist als wenn ich weggezogen würde.

Nun liegt mir Aufgeben überhaupt nicht und ich bin gespannt was sich hinter dieser Tür verbirgt. Meine Neugier ist geweckt und nicht mehr zu bremsen. Ob es was damit zu tun hat, dass ich manchmal davon spreche weit über 400 Jahre alt zu sein, was ich natürlich in diesem Leben nicht bin. Doch vielleicht zusammengerechnet über die vergangenen Leben. In einigen Momenten blitzen Gedanken auf, die ich mir überhaupt nicht erklären kann. Auf der Straße blicke in in die Gesichter mancher Menschen und fühle mich an andere Zeiten erinnert.

Ich versuche einfach dieses Leben zu leben und doch poppen immer diese Bilder auf. Es ist schon verrückt und es fühlt sich so an, als wenn man ganz tief in einen Film eintaucht. Doch diese Bilder habe ich zuvor nie gesehen. An manchen Tagen ist Ruhe und an anderen ist Hochkonjunktur in meinem Kopf. Ich würde sie ja gerne zeichnen, aber das würde wohl zu moderner Kunst mutieren. Also habe ich diesen Gedanken verworfen.

Ja, es ist kompliziert in meinem Kopf. Ich muss meine Fantasie von diesen Gedanken trennen, denn sie unterscheiden sich erheblich. Ich bin weder religiös, noch fröne ich einem Kult. Diese Bilder und Gedanken kommen tief aus meinem Inneren, ohne Trigger.