Ich hatte in einem meiner älteren Beiträgen geschrieben, dass ich mich nicht mehr so über die Politik und deren Doppelstandards auslassen möchte. Doch ich sehe immer mehr Zeichen, die auf eine unschöne und dunkle Richtung hinweisen. Damit meine ich den drohenden Sozialismus und keineswegs den Patriotismus. Ich finde es schön, wenn Menschen stolz auf ihr Land sind.
Auch wollte ich eine kleine Pause einlegen und nun sitze ich schon wieder vor der Tastatur. Am Liebsten würde ich das komplette Schauspiel namens Politik bloßstellen, was keine wirkliche Kunst wäre, denn sie können ihre Spuren nicht einmal verwischen.
Doch dazu habe ich überhaupt keine Lust, da ich sonst noch mehr graue Haare und schlechte Laune bekomme. Das ist es mir nicht mehr wert. Vor diversen Jahren hätte ich mich hier noch anders verhalten, doch allein durch Annas Gesundheit habe ich besseres zu tun, als mich über dumme Menschen aufzuregen. Soviel Aufmerksamkeit haben sie auch gar nicht verdient.
Damit starte ich meinen zweiten Versuch, mich von der politischen Schiene zu lösen und mich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Denn der Sommer hält Einzug und ich freue mich über die Temperaturen, während die WetterApp die Warnstufe rot zeigt. Doch das triggert mich überhaupt nicht.
Die ganzen Vorhersagen unterliegen ständigen Veränderungen und so änderte sich die Vorhersage umgehend mit dem ersten Donner heute morgen. Plötzlich sehen die kommenden Tage ganz anders aus. Ich ignoriere diese Warnstufen weitgehend, da ich sie für wenig seriös halte und sie eher eine Ausgeburt der politischen Prägung sind, die wir derzeit sehen, die ich am liebsten vergessen würde, damit sie nicht einen Platz in meinem Gedankenpalast belegen. Das haben sie sich nun wirklich nicht verdient. Warum muss ich bei der Politik derzeit immer an Helikoptereltern denken?
Da war sie schon wieder, die Gesellschaft der dummen Menschen und ich starte somit Versuch Nummer 3 davon loszukommen, denn ich glaube daran, das sie scheitern. Das schaffen sie ganz alleine und ohne mich. Das Gute gewinnt immer am Ende.
Ich sitze vor dem Ventilator, obwohl ich lieber in einem Teich, Fluss oder im Meer baden würde. Denn das ist etwas, was ich schon als Kind getan habe und irgendwie vermisse. Schwimmbäder mochte ich noch nie, ich habe immer die Natur vorgezogen. Also das was viele heutzutage als ekelig ansehen, was einen gewissen psychologischen Krankheitswert vermuten lässt. Ich meine mit Fischen, Fröschen und Quallen um die Wette zu schwimmen ist doch schön. Okay, der war gemein aber notwendig für meine Laune.
Eigentlich bin ich sogar sehr gut gelaunt und freue mich über die vielen freundlichen Gesichter in meiner Umgebung und über das tägliche"heydadada" aus einem der Nachbarhäuser. Noch viel mehr freue ich allerdings darüber, dass es Anna besser geht und sie auch gute Laune verbreitet, trotz der Einschränkungen. Wir kommen gut zurecht mit der Situation.
Mich beschäftigen manchmal eher die Gedanken, ob es woanders nicht schöner wäre und ob das Gras dort vielleicht sogar grüner ist. Ich sehe es nicht als Fluchtgedanken, da solche Gedanken schon weit davor auftauchten. Die Frage ob ich dann glücklicher wäre als heute und ob es uns besser gehen würde lässt sich nicht beantworten, nur mutmaßen.
Derzeit ist dieser Gedanke nur ein Gedanke. Aber wieder Unterwegs sein, zusammen mit Anna und die Füße ins Wasser halten, dass sehe ich schon bald. Diese Vorstellung ist eine schöne Art diesen Beitrag zu beenden.
