Irgendwie vermute ich, dass es innerhalb der EU etwas aus dem Ruder läuft derzeit. Denn anders kann ich mir es nicht erklären, warum Neuwagen künftig Kameras im Innenraum besitzen müssen. Das ist ein ganz klarer Angriff auf die Privatsphäre und es gibt nicht einmal einen wirklich guten Grund für dieses Vorgehen. Na klar geht es nur um die Müdigkeitserkennung des Fahrers und die Daten sollen nicht gespeichert werden. Doch aufgrund der ständigen Ausdehnung der Kontrolle durch die EU und Politik im Allgemeinen, glaube ich nicht das es dabei bleiben wird. Die EU und der Staat sollten sich aus dem Privatbereichen raushalten, denn dort haben sie nichts verloren, also müssen sie dort auch nichts suchen.
Dazu weiß ich es jetzt schon, dass die Neuwagenverkäufe einbrechen werden und das aus zwei Gründen. Zum Einen, weil die Menschen nicht ständig von BigBrother überwacht werden wollen und zum Anderen weil die EU dafür sorgt, dass sich die Menschen diese Autos gar nicht mehr leisten können.
Ich habe kein gutes Verhältnis zur EU, denn seit dem Euro hat die EU mich wahnsinnig viel Geld gekostet. Dazu kamen die ewigen Stolpersteine die sie ständig mit einer unglaublichen Beharrlichkeit in den Weg gerollt haben. Ich hätte so gern ein gutes Verhältnis zu der EU, doch sie erinnert mich immer mehr an Länder, in denen ich die politische Landschaft nicht so prickelnd fand. Das der Weg zum vereinigten Europa führen soll, wo kein Mitgliedsstaat mehr etwas zu melden hat, das ist offensichtlich.
Als Bürger merke ich die EU empfindlich und die beginnt wie die Sozialisten, immer mehr Gelder einzufordern. Ich würde gern mal im Zuge der Geldwäsche-Prävention auf die Konten der Verantwortlichen schauen und ich meine nicht das Konto bei der Sparkasse. Die Spur des Geldes hat noch nie gelogen.
Was mich jedoch als Mensch am meisten an der EU stört, ist ihre Übervorteilung der Menschen. Sie ist das politische Ebenbild der Helikoptereltern. Keine Überlegung, kein Vertrauen, nur weitere Übervorteilung und Kontrolle. Es könnte in der EU so schön sein, wenn ich ihr vertrauen könnte. Doch das kann ich leider nicht, auch wenn ich es gern möchte. Wer Transparenz fordert, der muss sie auch selber leben und dazu gehören keine billigen Taschenspielertricks von gelöschten Nachrichten.
Ich empfinde es keineswegs als Fortschritt neue Autos mit den vielen unnötigen Assistenzsystemen auszurüsten. Klar, wer sie haben will, der soll sie haben, doch wer nicht, der soll auch nicht dazu gezwungen werden. Das Ziel der Null Verkehrstoten ist ohnehin ein unerreichbares Ziel, was ebenfalls auf der Hand liegt. Doch niemand in der Politik oder Wirtschaft tut etwas dagegen. Das spricht Bände.
Dies ist mein letzter Beitrag zu einer EU, in der ich so wie sie sich aufführt nicht leben will. Denn vollständige Sicherheit ist eine Illusion, genau wie die Transparenz der EU selbst. Denn diese gibt es nur in kleinen Häppchen. Der Rest fühlt sich an wie eine Wand des Schweigens, hinter der schmutzige Geschäfte gemacht werden.
Meiner Ansicht nach gehört die EU in der heutigen Form abgewickelt, da sie uns Bürgern eher schadet als nützt.
