Die Wahrheit ist unangenehm

Die Wahrheit ist unangenehm

Von Heiko

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Zuerst muss ich einmal festhalten, dass der Titel recht kontrovers gewählt ist. Ich finde die Wahrheit wichtig und halte dies auch aus, selbst wenn sie mich aus meiner Komfortzone bringt oder gerade deswegen.

Doch für viele Menschen ist die Wahrheit etwas, was sie nicht hören oder wahrhaben wollen. Das ist meine Erfahrung in der Welt da Draussen. Denn sobald man jemanden die nackte Wahrheit ungeschönt entgegenbringt, gehen viele Menschen gleich auf die Barrikaden. Das geschieht, weil die eigene Komfortzone angestochen wurde und es somit leicht unangenehm wird. Sollte ich diese Menschen anlügen, damit sie sich besser fühlen? Davon halte ich nicht viel. Ich kann durchaus sehr diplomatisch sein, aber zu lügen, nur damit es jemanden gefällt … nein danke!

Nun ist meine Wahrheit nicht deine Wahrheit, zumindest was unsere Wahrnehmung angeht. Das ist völlig normal und kratzt mich auch nicht. Denn in einer ziviisierten Welt können wir darüber reden, uns austauschen und einen Konsens finden. Ganz ohne uns die Köpfe einzuschlagen oder den anderen auszugrenzen. Dieses Verhalten zeigt, dass wir über eine gewisse Intelligenz und Empathie verfügen, also das was uns Menschen ausmachen sollte. Das dem nicht immer so ist, ja das sehen wir tagtäglich bei denjenigen, die eingeschränkt in ihrer Wahrnehmung sind und über wenig bis keinerlei Empathie verfügen. Es sind genau diese Menschen, die ich nicht mag und daher meide wie der Teufel das Weihwasser. Eine Diskussion mit solchen Individuen führt unweigerlich in eine Sackgasse, denn diese Menschen leben in einer anderen, leicht verschobenen Realität. Ihre Gedanken sind manchmal krankhaft anders, zumindest wenn ich die Psychologie berücksichtige.

Als Mensch, der die Wahrheit schätzt und es hasst, wenn er belogen wird, stoße ich nicht überall auf Gegenliebe. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn ich muss nicht von jedem gemocht werden und jeden mögen, die netten und authentischen Menschen reichen mir. In den heutigen Zeiten zeigt sich einmal mehr, wie Wahrheiten mit Füßen getreten und als verdrehte Wahrheiten verkauft werden. Was tut die Masse der Menschen? Genau, sie glauben alles, solange es nicht an ihrer Komfortzone kratzt. Das ist ein deutliches Zeichen von moralischer Schwäche. Genau aus diesen Gründen beginnen Kriege mit einem vorgeschobenen Ziel und unterdrücktem eigentlichen Grund. Das System ist so simple, das ich mich immer wieder frage, warum die Masse der Menschen darauf immer wieder reinfällt und bereit ist, dafür Einschränkungen hinzunehmen. Manchmal zweifel ich an den Menschen und ihren eigenen Zielen, wenn sie überhaupt solche haben. Die meisten Menschen frönen eher Ideologien, das ist anhand der sich stets wiederholten Geschichte wunderbar zu sehen und gehört zur Wahrheit dazu. Die Gier der Kontrollfreaks ist eine never ending Story und sie lebt nur, weil die Masse der Menschen die Wahrheit als sehr unangehm empfinden.

Ich hatte in einem meiner vorherigen Beiträge erwähnt, dass ich kein Schaf bin und lieber in die andere Richtung laufe, als die Masse. Ich folge meiner Wahrheit und gleiche diese stets mit mehren Quellen ab, so dass eine große Chance besteht auf der richtigen Spur zu sein. Dabei lohnt es sich, selbst nachzudenken und herauszuzoomen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Das ist etwas, was ich seit ich denken kann getan habe. Das dies nicht überall gern gesehen ist, liegt daran, dass es mehr laute Lügner als laute wahrheitsliebende Menschen gibt.

Das Leben hat mir gezeigt, dass Menschen viel erzählen und glauben, wenn der Tag lang ist. Für mich sind diese Menschen schwach, auch wenn sie nach außen hin stark wirken. Eine weitere Erkenntnis ist, dass ich immer wieder auf der richtigen Seite stehe und die Wahrheit als Mehrwert empfinde, währen die Lüge zum Kotzen ist.