Ja, hier prallen Welten aufeinander, doch im Gegensatz zu unserer politischen Landschaft, kommen wir gut miteinander aus. Ich schaue, das ich mich verbessere und das die Küche sauber bleibt. Die Küche verzeiht mir dafür den einen oder anderen Fauxpas. Wir arbeiten miteinander und so kommt es an manchen Tagen dazu, dass ich leckere Speisen servieren kann. Das ich das gern tue, brauche ich hier wohl nicht erwähnen und habe es hiermit doch getan. Ich freuen mich natürlich wenn es anderen schmeckt. Ein “kann man essen” ist in diesem Hause bereits ein verpacktes großes Lob, ansonsten schlägt einem “schmeckt nicht” entgegen. Also grundehrlich, was ich sehr schätze. Auch konstruktive Kritik wird thematisiert. Ich werde dies alles überstehen, das ist sicher.
Mir ist die Küche einfach zu voll, denn im Prinzip verwende ich nicht einmal die Hälfte des Überangebots. Das ist ein leidiges Thema, wo ich mir erhoffe das sich dies in Zukunft einmal ändern wird. Also nicht das ich mehr benutzen möchte, sondern das alles Überflüssige entfernt wird. Da ich das hier nicht mehr sehe, versuche ich mein Glück beim nächsten Umzug, der noch nicht ansteht. Es gibt derzeit wichtigere Dinge.Wir haben uns die Küche damals von einem Küchenstudio planen und bauen lassen, was sich im Nachhinein als nicht so ganz stimmig herausgestellt hat. Also alles funktioniert und ich würde sagen, es ist eine durchschnittliche Küche in guter Qualität. Ich denke dabei zum Beispiel an mein ach so geliebtes Induktionskonfeld. Dazu hatte ich bereits einen Post verfasst, den du hier lesen kannst.Na ja, im Prinzip hat sich die Küche als tauglich, aber nicht als Traumküche entpuppt. Das nächste Mal planen wir definitiv wieder selber, das steht fest.
Generell muss ich sagen, dass ich lieber die Produkte aus der Küche verzehre, als diese zuzubereiten. Ist das verwerflich? Natürlich nicht, ansonsten gäbe es weder Imbisse noch Restaurants, vom Fertigfraß der Lebensmittelindustrie ganz zu schweigen. Anna ist in der Küche viel talentierter. Die Zukunft wird es zeigen, wann ich wieder in den Genuss von Anna’s Leckereien komme. Derweil bin ich der Hobbykoch gezwungener Maßen und verwöhne meine Familie so gut ich kann. Selbst mein Sauerteigbrot wird verzehrt. Das ist doch schon mal was.
