Mein Fensterausschnitt zeigt mir einen wolkenverhangenen Himmel. Die kalte Sophie scheint gar nicht so kalt zu sein. Da waren die Tage davor richtig kalt. Nun, der Tag verspricht ein wenig wärmer zu werden. Das freut mich, da ich sonst unter dicken Decken mich vergraben müsste. Seit heute Morgen sind die Krähen zu hören. Das ist schön, denn ich hatte sie schon vermisst. Es ist, als ob sie mir zurufen, dass alles gut und richtig ist. Nachdem ich das vernommen habe, sind sie auch wieder von dannen. Schon fast wie die Katze 😊.
Die war übrigens noch nicht wieder da. Vielleicht später.
Das kaputte Kochfeld (Induktion), setzte bei mir eine Menge an Vorstellung frei, wie wir das Haus umgestallten. Nicht nur die Kochstelle ersetzen, sondern gleich alles neu denken. Ich sah mich schon unten herumwirbeln, machen und tun. Nur um festzustellen, dass ich mich ein wenig verrannt habe. Das herumwirbeln muss noch, im Moment, warten. Das hält mich nicht davon ab, mir zu überlegen, wie es aussehen kann. Heiko hat schon die eine oder andere Kochstelle vorgeschlagen. Aber so richtig hat sich noch keine angefühlt. Kommt noch. Gut, dass wir den Campingkocher haben.
Hier oben, habe ich auch das Bedürfnis was zu verändern. Da Heiko nicht der Aufräumer vor dem Herren ist, habe ich zunehmend das Gefühl der näher rückenden Gegenstände. Es ist, als ob mit der Zeit, einfach, der Platz knapper wird. Physikalisch nicht möglich, und doch merke ich deutlich den Unterschied zu früher. Komischerweise kam dieses Gefühl erst mit dem kaputten Induktionsfeld. Haben uns die Magnetfelder, die es nun dieses Kochfeld erzeugt, blockiert? Oder nur Einbildung?
Auch ein Kribbeln und eine gewisse Unruhe hat sich zu mir gesellt. Ich sehe immer mehr was gemacht werden könnte. Im Prinzip ein gutes Zeichen. Ist etwa meine Energie zurück? Nur sachte mit den jungen Pferden. Ich bin mir sicher, es fügt sich alles an seinen perfekten Platz. Ich bin bereit.
Die Krähen sind aus der Ferne zu hören. Beruhigend.
Liebe Grüße
