Bald ist die Abgabefrist für unsere Steuererklärung. Ich hasse es, wie vermutlich die meisten Menschen.
Nun denn, da muss ich wohl durch. Wieder die ganzen Daten rauskramen und alles richtig eintragen. Das macht weder Spaß, noch interessiert es mich sonderlich. Es ist eine lästige Pflicht, mehr nicht. Manchmal fühle ich mich dabei wie ein pflichtbewusster Finanzbeamter, denn ich muss zuerst mal nachschauen, ob sich etwas an den Regeln verändert hat. Das wird ein Spaß. Ich kann mich kaum zurückhalten.
Vermutlich werde ich es wieder mit WISO Steuer machen, da kann ich mir alle Anmerkungen durchlesen und verstehe deutlich mehr, als zum Beispiel in dem Finanzamt Onlineportal Elster. Wenigstens ist der Name gut gewählt, denn ich denke sofort an die diebische Elster.
Ich kann es schon voraussagen, der Tag an dem ich die Sachen für die Steuererklärung ausfüllen muss, ist der Tag an dem mir besser keiner querkommt. In der Tat machen mich solche Amtsgeschäfte, die unnötig verkompliziert sind, nicht besonders glücklich.
Mit dem Finanzamt habe ich ohnehin eine ganz besondere Beziehung. Denn es hat in der Vergangenheit den ein oder anderen Anruf gegeben, wo ich gefühlt das ganze Amt durchs Telefon gezogen habe. Ich habe damals schon nicht verstanden, wie man so arbeiten kann. Denn wenn ich mehr als das Finanzamt weiß, dann fühle ich mich so richtig gut aufgehoben. Ich denke aber, dass es dieses Mal keine Komplikationen geben wird. Zur Ehrenrettung des Finanzamtes muss ich sagen, dass ich auch auf einige wenige kompetente und nette Beamte gestoßen bin. Das tat immer richtig gut, neben den vielen Flachpfeifen.
Ich halte das Steuersystem in Deutschland für veraltet und komplett fehlgeleitet. Doch das ist ein Thema für einen anderen Tag.Die Vorstellung, wieviele Bürger jedes Jahr einen halben Herzinfarkt bekommen, weil sie sich so aufregen wegen der Steuer, ist schon amüsant. Da fühl ich mich gleich nicht mehr so alleine.
