
Leben ohne Social Media
Kein Facebook, kein Instagram, kein TikTok. Für uns ist das kein Verzicht, sondern inzwischen einfach unser Alltag.
Wir leben ohne Social Media. Nicht erst seit gestern und auch nicht als zeitlich begrenztes Experiment. Wir haben vieles ausprobiert, wenig davon behalten und irgendwann festgestellt: Uns fehlt nichts. Im Gegenteil. Es ist ruhiger geworden.
Das ist keine Anleitung, die für jeden Menschen passen muss. Es ist unser Blick auf Plattformen, Likes, Messenger und die Zeit, die all das beanspruchen kann.
Wie es dazu kam
Facebook hat Heiko nie wirklich abgeholt. Anna war früher noch auf Twitter unterwegs, später gab es kurze Ausflüge zu X, Instagram, TikTok, Threads, LinkedIn und einigen anderen Plattformen. Manche waren nach wenigen Tagen erledigt, andere hielten etwas länger. Wirklich vermisst haben wir keine davon.
Irgendwann wurde aus dem Ausprobieren eine einfache Entscheidung: Was uns mehr beschäftigt als bereichert, darf gehen. Seitdem schauen wir nicht mehr nach Likes, Reichweite oder der nächsten Nachricht, die angeblich sofort beantwortet werden muss.
Was sich dadurch verändert hat
Der Kopf ist freier. Es gibt weniger Vergleiche mit Menschen, von denen man meist nur einen sorgfältig ausgewählten Ausschnitt sieht. Wir verpassen vermutlich Trends, Diskussionen und den einen oder anderen Aufreger. Damit können wir erstaunlich gut leben.
Kontakte sind dadurch nicht verschwunden. Wer uns wichtig ist, kann uns anrufen, schreiben oder ganz klassisch begegnen. Das ist weniger bequem als ein schnelles Symbol unter einem Beitrag, fühlt sich für uns aber echter an.
Und was ist mit PrivatBlick?
PrivatBlick bekommt ebenfalls keinen Social-Media-Kanal. Diese Webseite ist unser Ort im Internet. Hier schreiben wir kurze und lange Gedanken, sprechen im Podcast, teilen Rezepte und Kräuterwissen. Wer etwas sagen möchte, kann das Feedback oder unser Kontaktformular nutzen. Dafür brauchen wir keinen zusätzlichen Kanal.
Ausführlicher haben wir darüber in „Besser leben ohne Social Media“ und „Darum braucht PrivatBlick kein SocialMedia“ geschrieben.
Muss man komplett aufhören?
Das können und wollen wir niemandem beantworten. Vielleicht reicht es schon, Benachrichtigungen auszuschalten. Vielleicht tut eine Pause gut. Vielleicht ist eine Plattform für dich tatsächlich der richtige Ort. Wichtig ist nur, dass du selbst entscheidest, was dir guttut – und nicht die Plattform für dich entscheidet.
Für uns lautet die Antwort inzwischen sehr klar: Wir leben lieber ohne Social Media. Und nein, wir möchten nicht zurück.
Leben ohne Social Media
Heute dazu weiterlesen
Heute haben wir einen Beitrag ausgesucht, der diesen Gedanken weiterführt.
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