Aromatisch und aus Omas Küche nicht wegzudenken. Es wurde mitgekocht (die Wurzelpetersilie), frisch feingehackt und auf den Speisen verteilt, egal ob das die Suppen, Brühen oder der zweite Gang war. Es wurde mit der Petersilie nicht gegeizt und als Geschmacksbooster genutzt.
Die Petersilie schmeckt und ist gesund. Es hat viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe wie:
- Vitamin C
- Vitamin K
- Vitamin E
- Vitamin A
- Vitamin B
- Folsäure
- Beta – Carotin
- Kalium (Potassium)
- Phosphor
- Mangan
- Kalzium
- Magnesium
- Eisen
- Zink
- Flavonoide (wie Apigenin und Luteolin)
Sie enthält auch ätherische Öle wie Myristicin und Apiol. Wobei der Apiol giftig ist.
Die Petersilie blüht und bildet ihre Samen erst im zweiten Jahr. Da erreicht die Apiol Konzentration ihren Höhepunkt. Also die Petersilie in Ruhe ausblühen lassen und die Samen für spätere Aussaat sammeln.
Da die Petersilie, im ersten Jahr ihres Wachstums, als Kraut genutzt wird, besteht die Gefahr der Überdosierung mit dem Apiol nicht. Dennoch sollten Schwangere darauf achten es in Maßen zu genießen da das Kraut stimulierend auf die Gebärmutter wirkt. Nach der Geburt unterstützt die Petersilie die Rückbildung der Gebärmutter und zudem auch die Muttermilchbildung.
Die Petersilie reinigt das Blut und beschleunigt das Ausscheiden von Giftstoffen, hilft dem Magen und der Leber bei der Heilung, und kann bei Rheuma und Gicht helfen. Als Tee aufgegossen hilft sie bei Nieren und Blasen Beschwerden.
Sie kann auch bei regelmäßigem Verzehr den Puls und Blutdruck senken.
Die Petersilie ist ein wahres Wunderwerk der Natur, welches bei uns auf dem Teller landet. Meistens wissen wir nicht welche erstaunlichen Kräuter wir zu uns nehmen.
Ich mochte die Petersilie schon immer. Dieser Duft, der sich entfaltet, wenn die Petersilie frisch fein gehackt wird. Einfach toll. Sie kann ergänzend zu den grünen Smoothies gegeben werden, zu Salaten, im Prinzip zu fast allem, nicht nur zu den oben erwähnten Speisen.
Gerade was die Bitterstoffe betrifft, die z. B. unsere Leber braucht, ist die Petersilie ein gutes Mittel diese wieder in unseren Speiseplan einzubinden.
Manchmal ist es gut, sich auf die Kräuter unserer Mütter und Großmütter zu besinnen.
Es heißt so schön: Für alles ist ein Kraut gewachsen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Liebe Grüße
