
Ein Buch von Heiko
Die Ananas Verschwörung
Ein New Yorker Fiebertraum
New York ist kein Ort. New York ist eine Diagnose.
Eigentlich wollten Julian und Elara nur den ganz normalen Wahnsinn überleben: Er skizziert die Leere in den Gesichtern übermüdeter Baristas, sie schreibt Gedichte, die so minimalistisch sind, dass sie fast gar nicht existieren. Doch zwischen überteuertem Koffein und der täglichen existenziellen Verzweiflung lauert eine Bedrohung, die keine Krone tragen sollte – es aber trotzdem tut.
Als im schmuddeligen Supermarkt um die Ecke eine mathematisch perfekte Pyramide aus Ananas erscheint, beginnt für das introvertierte Künstlerpaar eine Reise, die sie von manischer Euphorie direkt in die tiefsten Abgründe der Depression katapultiert. Unterstützt werden sie dabei von Bismarck, einem „Minischwein“ mit dem Gewicht eines Kleinwagens, und Schopenhauer, einem Graupapagei, der Nihilismus für eine Lebenseinstellung und Kekse für das einzige wahre Gut hält.
Von den klaustrophobischen Gängen bei Guzman’s bis zum glühenden Pizzaofen von Luigi’s Inferno entfaltet sich eine Verschwörung, die so absurd ist, dass sie nur wahr sein kann. Ein Buch über die Tyrannei der Südfrucht, den Untergang der Pizza-Kultur und die Frage, ob man die Welt retten kann, wenn man eigentlich nur im Bett bleiben und auf das Ende des Kapitalismus warten möchte.
„Die Ananas Verschwörung“ ist kein Thriller. Es ist eine sarkastische Abrechnung mit dem modernen Leben – klebrig, sauer und garantiert ohne Happy End für Hawaii-Toast-Liebhaber.
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