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Wie geht es dir?

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Wie geht es dir?

Von Anna

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Die Morgen werden immer gemütlicher. Das liegt an der kühlen Luft, die eher zum im Bett verweilen einlädt, als dass es zum Aufstehen motiviert. Bei mir ist das rein theoretisch 😁. Der wundervolle, gekochte Kaffee, den mein Mann mir jeden Morgen macht, verstärkt die relative Gemütlichkeit. Was soll ich sagen, die Sonne scheint und draußen herrscht momentan eine wohltuende Ruhe. Herrlich.

Der Kater ist ein auf seine Lieblingsmenschen bezogene Katze. Vor allem, wenn diese ihn mit Streicheleinheiten verwöhnen. Als ob er zu wenig davon bekäme.

Wenn du die Katze nach ihrem Wohlbefinden fragst, bekommst du keine Antwort, sondern wirst mit großen Augen angeschaut, wenn du Glück hast, sonst ist der Stubentiger unberührt von dieser Frage. Generell scheinen die Tiere nicht auf das zu achten, was du sagst, die haben die feinen Antennen für deine Energien.

Wie geht es dir? Der Ursprung dieser Frage ist nicht wirklich bekannt. Es werden Vermutungen diesbezüglich angestellt. Das ist keine eindeutige Antwort auf die Herkunft oder Beweggründe. Meiner Meinung nach.

Was machen wir Menschen mit dieser Frage oder eher was macht sie mit uns?

Die meisten von uns haben zu viel um die Ohren. Zu viel Stress, Sorgen, Ängste, zu viel Beschäftigung im Außen. Immer höher, schneller, weiter. Dann kommt diese Frage: Wie geht es dir? Und die ganze Maschinerie stürzt auf uns ein, wird in uns sofort aktiviert. Bis wir mit einem kurzen: gut, die Frage quittieren. Die Emotionen sind dennoch aktiviert, die arbeiten in uns, manchmal unbewusst.

Deswegen stelle ich mir die Frage, ob diese so nach Außen hin, unschuldig anmutende Frage nach dem Wohlbefinden, uns in Wirklichkeit in dem Hamsterrad der Alltagsmühle halten soll. So, dass wir nicht auf die Idee kommen, dass es anders sein kann.

Denn diese Frage hat sich so etabliert, dass Jeder sie stellt. Du kannst dem nicht entkommen, du kannst aber deine Gedanken in eine positive Richtung lenken, somit kannst du selbst für dein gutes Wohlbefinden sorgen. Und dann stimmt das kurze gut, mit deinem inneren Zustand überein. Bingo.

So die Theorie. In der Praxis bedeutet das, sich der Emotionen bewusst zu sein und dementsprechend zu agieren. Gedankenpflege …

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen mir die Frage nach meinem Wohlbefinden, als Anlass zu nehmen zu erzählen, was alles positives passierte. Immer vorausgesetzt, dass ich es erzählen will. Auf diese Weise kann ich das Gedankenkarussell stoppen, sofern sich dieser bei mir zeigen will.


Liebe Grüße





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