Wie jeden Morgen gibt es den obligatorischen Kaffee. Dieses Mal einen gekochten. Der schmeckt mir tatsächlich besser. Das Wetter scheint sich bei der relativen Kälte eingependelt zu haben. Obwohl der Himmel strahlend Blau ist, hier und da ein Wölkchen welches vorbeizieht, könnte man annehmen es ist warm. Doch ein frischer Wind lässt den nahen Herbst erahnen. Hat was Gemütliches an sich.
Der Kater ist heute bei mir nicht erschienen. Dafür war er die Tage davor bei mir und hat sich gut gehen lassen. Ab und zu macht er Katzenyoga, oder ist das eher Katzengymnastik? Wer weiß es schon bei ihm. Er macht es nicht immer, eher nach dem Zufallsprinzip. Katze eben.
Wer bist du? Fragt die Außenwelt und will gleich eine Antwort wissen. Also wer, was, wo, wann. Und immer geben wir die Standardantwort, die erwartet wird. Wie wir gerufen werden, welchen Beruf wir ausüben, usw. Alles Merkmale nach denen wir in dieser Welt beurteilt und bewertet sind. Wir senden trotz all dem noch unsere energetische Signatur aus.
Was, wenn wir uns selbst diese Frage stellen. Wer bist du? Geben wir dann auch die gleichen Antworten?
Glaube ich nicht. Denn Außen ist die eine Sache und drinnen die Andere.
In der Innenwelt kommt alles zum Tragen, was wir selber von uns denken oder annehmen, wie wir selbst mit uns sprechen und uns behandeln. Hier herrscht mal Harmonie, mal Chaos, mal Unsicherheit, mal Freude, mal irgendetwas dazwischen oder ein vergangener Hall einer Meinung Anderer über uns, dem wir, damals, Glauben geschenkt haben. Glaubenssätze, die sich so gerne bei uns breit machen. Annahmen, die heute nicht mehr relevant sind, die aber nie auf den Prüfstand gekommen sind. Oder eben unser starkes Selbstbewusstsein. Je harmonischer und wohlwollender unsere Beziehung zu uns selbst ist, umso selbstsicherer wirken wir in der Außenwelt.
Wir senden und empfangen, unbewusst, immer, zu jeder Zeit. Es ist egal, wie schön wir die Antworten formulieren, wie schön wir uns nach Außen hin geben, die Energie der Innenwelt senden wir mit.
Es ist wichtig die Gedankenpflege zu machen. Genauso wichtig ist es, sich manche Glaubenssätze anzusehen, um zu prüfen, ob sie noch aktuell sind, oder ob sie durch positive und schöne ersetzt werden können.
Was von enormer Wichtigkeit ist, ist das, was ich von mir selbst halte und wie ich mich dabei fühle. Das Schaft meine Realität.
Was, wenn ich feststelle, dass mir all das nicht gefällt. Dann frage dich: wie will ich es haben.
Am Anfang ist es ungewohnt, doch mit der Zeit wird es immer besser. Es ist, wie Fahrradfahren, das konnten wir damals, als wir damit anfingen, nicht und heute können wir, zumindest die Mehrheit von uns, Fahrradfahren ohne darüber nachzudenken.
Übung macht den Meister.
Mit Ruhe und Gelassenheit. Die Macht ist mit dir.
Liebe Grüße
