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Ohne Plan und ohne Job

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Ohne Plan und ohne Job

Von Heiko

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Beide Dinge vermisse ich überhaupt nicht. Pläne sind dazu da, sie zu verändern, wenn es die Situation erfordert, und für jemand anderen zu arbeiten, habe ich nie so richtig gemocht. Das betraf auch die Selbstständigkeit, und nun? Nun sitze ich hier, zaubere eine private Hightech-Webseite aus dem linken Ärmel, rolle meine Hobbys darauf aus und gebe Einblicke in mein Leben. Allein durch diese Art der "Arbeit" bin ich in der Lage, mich flexibel um Anna zu kümmern.

Ist das wirklich Arbeit?

Für mich nicht, selbst wenn ich vermutlich deutlich mehr Zeit an jedem Tag dafür aufwende als der durchschnittliche Arbeitnehmer. Doch das ist kein Wettbewerb, denn wir brauchen in einer Gesellschaft eine Besetzung an vielen Punkten. Mein Leben durchlief so einige davon. Doch was hilft es, wenn es eben nicht hilft?

Das ist genau der Punkt, denn für mein Verständnis muss man etwas gern machen, um es ordentlich zu machen. Nicht falsch verstehen, ich habe meine Jobs und Selbstständigkeit durchaus gern und sehr ordentlich gemacht. Doch Jahrzehnte auf einer Stelle, das hätte mich in die Depression getrieben. Viel zu schnell kam die Langeweile auf und das trotz personeller Verantwortung. Nichts hat mich abgeholt und nichts gehalten.

Diese Webseite bereitet mir Freude, sie fühlt sich nicht nach Arbeit an, obwohl sie eine Menge davon produziert und es ist der eine Punkt, der mich hier hält. Meine eigene Flexibilität was Zeit betrifft, auch wenn meine Bildschirmzeit extrem hoch ist. Ich kann mir jedes Zeitfenster selbst einteilen. Inhaltlich bin ich ebenso frei in meiner Entscheidung. Auch hier lasse ich mich nicht von Klicks geißeln.

Ich habe Spaß und nehme die Sache dennoch ernst, denn ich will es gut machen, damit du dich hier wohl fühlst. Also arbeite ich für dich? Nicht ganz, denn du bist der gerngesehene Gast, nicht mein Auftraggeber. 

Wie lange will ich hier weitermachen?

Kurz gesagt, so lange es geht und solange ich will. Ein Punkt ist selbstverständlich das Finanzielle, daher baue ich auf deine Unterstützung, denn so eine Seite wie diese will finanziert werden und der finanzielle Bedarf wächst zukünftig an. Das liegt an den Videos, die noch kommen werden. Auf Werbung will ich dabei komplett verzichten, denn Seiten mit vielen blinkenden Werbeanzeigen mag niemand und auch die lästigen Werbeblöcke in den Inhalten sind mir ein Dorn im Auge. Das bedeutet nicht, dass ich nie Werbung mache, doch halt anders, als eigenständiger Inhalt und nicht als Störung.

Aus Themen rennen werde ich nicht so schnell, denn dazu sind meine Interessen viel zu breit aufgestellt und das eigene Leben schreibt auch noch die eine oder andere Geschichte. Derzeit zwar mit Handbremse, aber diese lockert sich von Tag zu Tag. Außerdem mag ich es, dir Inhalte bereitzustellen, an denen du hoffentlich Freude hast. Ja, so selbstlos bin ich einfach.

Ehrlich gesagt habe ich mir über die Laufzeit von PrivatBlick noch keinerlei Gedanken gemacht, da ich einfach Spaß habe und solange dieser anhält, bin ich am Start. Diese Webseite ist die Plattform für sich verändernde Inhalte, auch wenn Google das manchmal nicht wechseln kann.

Was mache ich, wenn mir doch die Themen ausgehen?

Für diesen unwahrscheinlichen Fall wende ich mich einfach wieder der Politik zu, da gibt es immer Inhalte. Doch genau aus diesem Grund, da ich nicht zurück zur Politik möchte, wird dieser Fall nicht eintreten. Eher schreibe ich über unreife Orangen oder grade Bananen. Es gibt immer ausrechend Ideen für neue Inhalte. Selbst wenn mir das Blog-Tippen zu müßig wird, dann ist da noch der Podcast, die Videos, die Musik und das Fotografieren.

Also mache ich einfach weiter

Meine Alternativen sind nicht unendlich groß und ich habe auch keine Lust mehr, mich zu ändern. Das ist wohl dem Alter geschuldet, in dem ich endlich wieder auf Kurs bin. Die Fesseln der Vergangenheit gelöst und mein Leben nach ganz oben gestellt habe.

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