Unsere Webseite ist nun ungefähr 9 Monate jung und dafür schon beachtlich aktiv. Im Hinterkopf muss dabei immer mitschwingen, dass die Menschen immer weniger googeln und ihre Informationen oder Inhalte vielfach aus den sozialen Medien beziehen, auf denen die Marktschreier des Internets zuhause sind,
Nun habe ich mir einige Gedanken gemacht
Wenn Google bereits Schwierigkeiten hat uns einzuordnen, wie soll es erst den Menschen gehen? Dieser Gedanke hat mich nicht losgelassen und daher hat er einen Prozess im Kopf angestoßen.
Nachdem wir der Politik den Laufpass gegeben haben und zugegeben spärlich mit weiteren privaten Informationen sind, was an unserem sehr abwechslungsreichen Leben liegt, Ironie aus.
Annas Rezepte und Kräuterecke
Anna hat es geschafft, sich einer Nische zu bedienen und damit ist die Einordnung mehr als deutlich. Witziger Weise waren im Ursprung die Rezepte und das Kräuterwissen nicht in dem Umfang geplant und doch ist es so gekommen.
Der Blog
Das Sammelbecken von PrivatBlick ist sehr umfangreich und vielfältig. Genau hiermit hat Google ein Problem und vielleicht auch der ein oder andere Besucher. Denn worum geht es hier auf PrivatBlick im Kern eigentlich? Warum soll ich hier bleiben? Fragen über Fragen, die auftauchen könnten und vermutlich aufgetaucht sind. Da hilft es wenig, wenn ich sage, dass sich alles hier nur um uns dreht.
Unterwegs
Ein junger Bereich, der derzeit etwas gebremst daherkommt, weil es noch nicht anders geht. Hier geht es sicherlich in Zukunft weiter, wir sind dran. Doch auch hier gibt es keine Reisevideos, was PrivatBlick auch nicht ausmacht. Es geht mal wieder um uns.
Fotografie
Ein Bereich der ein ähnliches Schicksal wie der Unterwegsbereich hat. Er ist noch am Anfang und hat viel Potential, doch es braucht Zeit, denn PrivatBlick ist keine Fotoseite, die es ursprünglich mal werden sollte. Doch sie ist es nicht und damit ist es halt ein Teil von uns.
Musik
Dieser Bereich ist spontan entstanden, weil er mir Spaß macht und ich neugierig auf die Möglichkeiten war. Er wird weiter wachsen, doch PrivatBlich ist keine Seite für Musik. Es ist ein weiterer Teil von uns.
Bücher
Dieser Bereich ist ebenfalls nichts, worum es ausschließlich hier auf den Seiten geht. Es sind einfach 3 Bücher, die in kürzester Zeit entstanden sind und die es hier kostenfrei zum Lesen gibt. PrivatBlick ist halt keine Autorenseite und wird es auch nicht in dieser Form werden. Die Bücher sind ein Teil von dem Ganzen.
Der Podcast
Er teilt im Prinzip das Dasein des Blogs, denn in dem Podcast geht es um uns, mal wieder. Kein Fachpodcast über Gesundheit oder andere Themen. Ein rein privater Podcast, allerdings ohne das laute Getöse von manch anderen dieses Formate.
Was haben meine Gedanken nun zu Tage gefördert?
Es ist im Großen und Ganzen etwas, was ich bereits in einem älteren Blogbeitrag angedeutet habe. Denn dort ging es um die Zukunft der einzelnen Bereiche. Keine Angst, hier bleibt alles wie es ist, doch manche Bereiche werden stiefmütterlich und andere priorisiert in der Zukunft bespielt.
Wir haben (k)ein Problem
Kurz und knapp gesagt, wir wissen zu viel und haben zu viele Interessengebiete. Hier auf PrivatBlick haben wir bereits reduziert, das macht es immer noch nicht leichter und selbst Google hat immer noch seine Schwierigkeiten.
Ein erster Lösungsansatz
Da Anna sich bereits ihre Nische herausgepickt hat und es sonst recht unsortiert zugeht, könnte sich genau das verändern, damit wir Google und alle Besucher nicht länger verunsichern. Das bedeutet nicht, dass wir plötzlich eine Nischenseite werden, denn das sind wir bereits. Uns gibt es nur einmal.
Vielmehr habe ich es bereits getestet und die philosophische Blogreihe online gestellt. Doch das ist nichts was Bestand hat. Es hat aber gezeigt, dass wir zumindest in Teilen etwas beständiger bei den Themen sein müssen. Also im Blog oder Podcast. Das widerspricht allerdings dem Grundgedanken von PrivatBlick. Daher schiebe ich diesen ersten Lösungsansatz einfach mach aufs Abstellgleis.
Der zweite Lösungsansatz
Wir lassen alles so wie es ist und hauen noch weitere Informationen zu bestimmten Themen raus. Denn zugegeben hat es sich hier auf PrivatBlick viel um PrivatBlick gedreht. Das liegt in der Natur der Sache, denn der Aufbau war intensiv. Doch künftig ist das kein Dauerthema mehr. Es wird künftig mehr andere Themen geben, denn PrivatBlick ist keine SEO oder Webentwickler Seite.
Somit stellt sich nur die Frage, worum es denn in Zukunft im Blog und Podcast gehen wird. Die anderen Bereiche sind bis auf Kurz gesagt recht eindeutig. Wir tun uns nur schwer damit, mit Scheuklappen durchs Leben zu laufen. Daher wäre eine Eingrenzung der Themen durchaus sinnvoll, wobei ich hier noch keine Idee habe, wie stark diese reduziert werden können und vor allem welche am Ende übrig bleiben werden. Auch dieser Ansatz wackelt in meinen Augen noch und kommt daher zu dem ersten Ansatz auf das Abstellgleis.
Der dritte Lösungsansatz
Wir geben allen Nischen den Laufpass und bleiben so vielfältig wie wir sind. Denn genau das macht PrivatBlick im Grund aus. Warum sollten wir das verändern? Die Seite ist gut wie sie ist und das Google und manche Besucher ihre Schwierigkeiten bei der Einordnung haben ist dann halt so. Wir sind nicht auf der Welt und schon gar nicht im Internet, um es jedem recht zu machen.
Ich mag diesen Ansatz. Allerdings mit einigen kleineren Anpassungen. So könnten wir darüber nachdenken , die Podcastepisoden etwas strukturierter aufzubauen. In Teilen ist dies schon geschehen, doch die Stellschraube kann noch einige Umdrehungen geschraubt werden. Es wird ein einziger Podcast bleiben. Nur die Struktur der Episoden mit abwechselnden Themen könnten etwas mehr Potential haben. Der Blog bleibt vermutlich das Sammelbecken von PrivatBlick, denn jeder braucht eine Kramecke, wo alles verschwindet was nicht in das Regal passt.
Meine Wahl
Welch Überraschung fällt meine Entscheidung zu Gunsten des dritten Lösungsansatzes und du hast dich vielleicht gefragt warum ich das hier schreibe, obwohl es doch klar war. So klar war es eben nicht, denn es gibt Tage an denen durchaus viele Gedanken für ein Chaos sorgen und so manches hinterfragt wird. Das ist selbst nichts Schlechtes, denn eine Art regelmäßige Prüfung hat durchaus ihre Vorteile. So findet man einen Weg wieder oder bearbeitet ihn einfach etwas. Im Extremfall ändert man alles komplett und schlägt die Gegenrichtung ein.
Ich finde es sinnvoll sich einfach mal die Frage zu stellen, ob alles gut so ist, wie es derzeit ist. Diese ganze Geschichte hat etwas zu Tage gefördert, was ich umsetzen möchte. Über den Podcast habe ich bereits geschrieben, denn das halte ich für sinnvoll, sich einem festen Aufbau einer Episode zu widmen. Vielleicht beginnen wir damit und schauen wie es läuft und passen bei der kommenden Selbstreflexion andere Stellschrauben an.
Das Fazit
Ich habe keineswegs vor PrivatBlick in eine Fachseite für das eine oder andere Thema umzubauen. Es wird einfach weiter um uns gehen, damit ist PrivatBlick einmalig. Die Plattform selbst ist gesund gewachsen und bietet einen bunten Strauss an Inhalten. Dies zu verändern wäre so, als wenn Amazon plötzlich ausschließlich Produkte zum Thema vegane Ernährung anbieten würde. Allein der Gedanke an eine vegane Ernährung löst ein beklemmendes Gefühl in mir aus. Aber es ist ja nur ein Beispiel, somit freue ich mich auf das Stück Fleisch morgen.
Nun da die Plattform auf einem gesunden Fundament steht, sind es künftig die Inhalte die sich verändern. Das ist ein Meilenstein, denn PrivatBlick hat etwas Zeit in Anspruch genommen, bis zum finalen Stand. Ich denke das war auch der Auslöser für diesen Beitrag. Eine Plattform aus dem Nichts zu erschaffen und gleichzeitig mit Inhalten zu versorgen war schon eine interessante Erfahrung. Nun freue ich mich auf den Weg, der folgt. Er wird mindestens genauso interessant wie der bisherige,
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