Der Bachlauf ist nicht wirklich groß oder besonders strömungsstark. Er ist ein kleiner beschaulich plätschernder Bachlauf. Es reicht damit er nicht im Winter einfriert und wenn es mal so richtig eiskalt wird, dann wächst das Eis vom Teich her in Richtung Bachlauf. Damit hier nichts passiert, gehe ich dann hin und knacke einen Teil des Eispanzers, der sich in die Richtung bewegt mit dem Spaten auf und schmeisse das Eis weiter hinten auf den gefrorenen Teich. Die Pumpe sitzt tief genug für unseren Winter hierzulande.
Hier habe ich meinen dicken Kopf durchgesetzt
Zumindest halbwegs, denn eigentlich hätte ich gern alles ein oder zwei Nummern größer gebaut, doch Anna wollte nicht mitziehen seinerzeit. Das ist auch nicht wirklich schlimm und die Nachbarn sagen, dass der Teich groß sei, was ich anders sehe. Aber was soll's, nun ist der kleine Bach mit einer Gitterbrücke zum kleinen Teich fest in die Gartenstruktur eingebunden und passt hervorragend zur direkt am Teich anschließenden Holzterrasse. Immerhin habe ich mehr als einen Tümpel im Garten und die Tiere lieben den Bach und auch den Teich.
Es sollte anders werden
In meinem Kopf wollte ich eigentlich einen viel tieferen und größeren Teich anlegen, doch Anna hat mich angesichts der Grundstücksgröße erfolgreich gebremst. Ich dachte bei der Planung in meinem Kopf daran, dass man sich auch mal in den Teich begeben könne, wenn es denn zu warm ist. Doch dazu ist es nicht gekommen. Wer weiß, wozu es gut ist.
Was folgt jetzt?
Das Schöne an dem jetzigen Stand ist, dass er sowas wie endgültig ist, zumindest solange bis ich anfange zu buddeln und zu schrauben. Das ist schon fast ein Disclaimer, denn das Wort endgültig wurde bei diesem Garten bereits desöfteren verwendet.
Allerdings mutet es diesmal wirklich endgültig für diesen Garten an.
Also kommt bis auf Weiteres nichts neues in die Gartenstruktur. Alle Platten und Steine sind gelegt und der Garten fordert jedes Jahr aufs Neue die Wartungsarbeiten ein. Zurückschneiden und aufräumen sind halt nötig, denn die Natur dehnt sich aus, zumindest versucht sie es. Der Holunder und der Flieder sind wahre Großmeister darin. Doch sie haben keinerlei Chance gegen die Astschere am Ende jeden Sommers.
