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Die Menschen, die nur eine Zeit lang bleiben

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Die Menschen, die nur eine Zeit lang bleiben

Von Heiko

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Nicht jeder Mensch, der in unser Leben tritt, bleibt darin.

Manche begleiten uns Jahrzehnte.

Andere nur ein paar Jahre.

Manche wenige Monate.

Und manche vielleicht nur einen einzigen besonderen Tag.

Trotzdem neigen wir dazu, Beziehungen rückblickend danach zu bewerten, ob sie gehalten haben.

Eine Freundschaft zerbricht und plötzlich erscheint uns die gemeinsame Zeit weniger wertvoll.

Eine Liebe endet und wir fragen uns, ob alles umsonst gewesen sei.

Aber warum eigentlich?

Ein schönes Buch wird nicht schlecht, weil es eine letzte Seite hat.

Eine Reise verliert ihren Wert nicht dadurch, dass wir irgendwann wieder nach Hause fahren.

Vielleicht gilt das auch für Menschen.

Manche Begegnungen verändern uns.

Jemand bringt uns zum Lachen, während es uns schlecht geht.

Ein Mensch zeigt uns eine neue Sicht auf die Welt.

Jemand begleitet uns durch einen schwierigen Abschnitt.

Vielleicht lernen wir durch eine Beziehung sogar etwas darüber, wer wir selbst sind.

Dass dieser Mensch später nicht mehr Teil unseres Lebens ist, löscht nichts davon aus.

Natürlich können Abschiede schmerzen.

Manchmal bleiben Enttäuschung, Wut oder Fragen zurück.

Nicht jede Beziehung endet friedlich und nicht jede Erinnerung fühlt sich gut an.

Aber selbst dann bedeutet ein Ende nicht automatisch, dass alles davor bedeutungslos gewesen wäre.

Vielleicht besteht ein Teil des Erwachsenwerdens darin, genau das akzeptieren zu können:

Menschen dürfen wichtig gewesen sein, ohne für immer bleiben zu müssen.

Manchmal laufen zwei Wege eine Weile nebeneinander.

Und irgendwann trennen sie sich.

Was bleibt, sind vielleicht Erinnerungen, Erfahrungen oder ein kleiner Teil unserer Persönlichkeit, der ohne diesen Menschen heute anders wäre.

Das ist nicht nichts.

Vielleicht ist es sogar ziemlich viel.

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