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Besser leben ohne Social Media

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Besser leben ohne Social Media

Von Heiko

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Kein Facebook, kein Instagram, kein X, kein TikTok, kein Threads … Die Liste ist lang und richtet sich nach der Anzahl der Social-Media-Plattformen, die häufig gar nicht so sozial sind.
Wir haben viel probiert und nichts behalten. Bekommen haben wir Entspannung und einen klaren Kopf.

Wir haben kein Social Media mehr

Privat haben wir uns sehr schnell von den Plattformen getrennt. Auf TikTok waren wir lediglich mit unserem Videopodcast zu Gast. X hatte ich eine Zeit lang um unter anderem vor Herrn Merz zu warnen, bevor er Bundeskanzler wurde, und Anna war seinerzeit noch auf Twitter aktiv. Inzwischen haben wir auch dieser Plattform den Rücken zugekehrt.
Facebook hat mich nie abgeholt, da ich nicht besonders neugierig darauf bin, was ehemalige Weggefährten heute so treiben. Instagram ist ebenfalls eine Plattform, mit der ich nie warm geworden bin, obwohl ich es einmal versucht habe. Threads und Vero waren nur kurze Ausflüge, bei denen wir schnell festgestellt haben, dass sie uns genauso wenig bringen.
Ganz früher waren wir einmal auf Google Plus, doch auch dort wurde es schnell langweilig.

Auch die Business-Netzwerke haben wir durch. Egal ob Xing oder LinkedIn: Für uns war es langweilig und überflüssig.

Selbst Clubhouse habe ich getestet und schnell wieder verlassen. Dann war da noch Pinterest und …

Uns hat nichts davon wirklich abgeholt, weil wir mit den Plattformen und vielen der dortigen Kontakte nicht viel anfangen konnten.

Auch PrivatBlick bekommt keinen Social-Media-Kanal

Die Überlegung war da. Vielleicht hätte ein eigener Social-Media-Kanal dem Projekt einen zusätzlichen Anschub gegeben. Die Entscheidung dagegen fiel jedoch sehr schnell.
Denn es gibt eine Sache, die viele Webseitenbetreiber nicht auf dem Schirm haben:

Eine Webseite ist ein Kanal, der bespielt werden muss. Jedes einzelne Netzwerk ist ein weiterer Kanal, der ebenfalls bespielt werden muss.
Natürlich kann man einen Teil davon automatisieren. So haben wir es in der ersten Zeit mit YouTube gemacht, bevor wir unseren Kanal dort geschlossen haben.
Man muss die Zeit und die Nerven für jeden weiteren Kanal mitbringen, um wirklich erfolgreich mit Social Media unterwegs zu sein. Daher wird ein Vollblut-YouTuber in vielen Fällen keine Webseite oder zahlreiche weitere Netzwerke benötigen. In der YouTube-Bubble kann er bereits viel erreichen.
Doch wir fühlen uns nicht als YouTuber, selbst wenn wir dort erfolgreich waren. Es ist tief in einem verankert, ob und welcher Kanal für einen infrage kommt.

Unser Kanal ist und bleibt die Webseite. Das reicht uns aus.

Keine Kommentare und keine Likes

Mit unserer Webseite gehen wir den Weg, den früher eine TV-Show oder eine Zeitung gegangen ist: Wir liefern, und du genießt den Content.

Kommentare bedeuten Zeit und Aufwand bei der Pflege. Spam gehört dann zum Tagesgeschäft, und darauf habe ich keine Lust mehr.
Bei uns gibt es das Kontaktformular und somit die E-Mail. Das reicht uns völlig aus.

Unsere Beiträge kann man auch nicht liken. Das würde bedeuten, dass wir Daten von dir sammeln müssten, damit es korrekt funktioniert. Auch dazu haben wir keine Lust.
Deine Daten brauchen wir nur für die wichtigen Dinge und nicht, um dein Surfverhalten zu analysieren.

Wenn du magst kannst du unsere Feedback Funktion nutzen, völlig anonym oder mit deiner Emailadresse, ganz wie du es bevorzugst.

Fake-Profile

In den sozialen Netzwerken sind gefühlt mindestens genauso viele Fake-Profile wie echte Nutzer unterwegs. Viele verschleiern ihr Alter, ihre Herkunft oder ihr Gesicht.

Damit können wir nichts anfangen, denn für uns ist es verlorene Zeit.

Wir leben ohne Social Media

Eine kleine Einschränkung ist YouTube, abseits dieses Projekts. YouTube ist unser Fernsehersatz, mehr nicht.

Ansonsten leben wir ohne Social Media und genießen jeden Tag davon. Klar würde sich dort vielleicht der eine oder andere nette Kontakt ergeben. Solche Kontakte knüpfen wir jedoch lieber vor Ort und im echten Leben.

Es gibt keine Sucht, immer wieder auf die Social-Media-Icons zu starren und nachzusehen, ob sich bereits etwas getan hat. Es gibt keine Jagd nach Abonnenten und Likes.

Selbst die Kommunikationswege braucht kaum jemand, wenn man telefonieren und E-Mails schreiben kann.

Keine Messengerdienste mehr

Ich zähle Messengerdienste einfach einmal zu Social Media, und sie teilen bei uns dasselbe Schicksal wie die Plattformen. Kein Telegram und kein WhatsApp mehr. Dafür pure Entspannung.

Als Apple-Nutzer reichen uns die dort angebotenen Kommunikationsdienste. Der Rest ist für uns überflüssig.

Die Ruhe, die daraus entsteht, nicht auf diesen Zug aufzuspringen beziehungsweise von diesem Zug wieder abgesprungen zu sein, ist fantastisch.

Vermissen wir irgendetwas?

Nein.

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