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Besitzen wir unsere Dinge – oder besitzen sie uns?

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Besitzen wir unsere Dinge – oder besitzen sie uns?

Von Heiko

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Besitz kann das Leben angenehmer machen.

Ein schönes Zuhause.

Ein Auto.

Bücher.

Technik.

Erinnerungsstücke.

Daran ist nichts verkehrt.

Interessant wird es nur, wenn wir uns anschauen, was Besitz außerdem benötigt.

Geld zum Kaufen.

Platz zum Aufbewahren.

Zeit zum Pflegen.

Versicherungen.

Reparaturen.

Aufmerksamkeit.

Manchmal kaufen wir Dinge, um unser Leben komfortabler zu machen, und stellen später fest, dass wir einen Teil unseres Lebens damit verbringen, uns um genau diese Dinge zu kümmern.

Das bedeutet nicht, dass Minimalismus automatisch die bessere Antwort wäre.

Auch leere Räume machen nicht zwangsläufig glücklich.

Vielleicht geht es weniger darum, wie viel wir besitzen.

Sondern darum, warum.

Macht mir dieser Gegenstand Freude?

Brauche ich ihn?

Erleichtert er mein Leben?

Oder besitze ich ihn hauptsächlich, weil man solche Dinge eben besitzt?

Manchmal können Gegenstände außerdem eine merkwürdige Macht bekommen.

Wir arbeiten mehr, um sie bezahlen zu können.

Wir ziehen nicht um, weil wir so viel besitzen.

Wir bewahren Dinge jahrzehntelang auf, weil wir uns nicht von ihnen trennen können.

Vielleicht lohnt sich deshalb gelegentlich die Frage:

Dient dieser Besitz meinem Leben – oder dient mein Leben inzwischen diesem Besitz?

Nicht alles muss weg.

Aber manches vielleicht.

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